Tipi, Totem und hübsche Squaws zum Country-Fest in Rudolstadt

Country-Dance Family Rudolstadt & Friends feiern mit 150 Gleichgesinnten einen Ausflug in den "Wilden Westen".

Country-Dance Family Rudolstadt & Friends feiern mit 150 Gleichgesinnten einen Ausflug in den "Wilden Westen". Foto: Roland Strunk

Country-Dance Family Rudolstadt & Friends feiern mit 150 Gleichgesinnten einen Ausflug in den "Wilden Westen". Foto: Roland Strunk

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Kirchhasel. Das "Indian Village", der von der Country Dance Family Rudolstadt & Friends organisierte Ausflug in den "Wilden Westen", gilt mittlerweile als Geheimtipp. Ohne nennenswerte Werbung waren die 150 Karten für die Veranstaltung am Samstagabend in Kirchhasel innerhalb von vier Wochen restlos vergriffen.

Für alle, die sich auf das indianische Thema einließen, wurde es ein kurzweiliger, interessanter Abend. Viele Gäste im Motto-Outfit, Indianer und Bleichgesichter aus Nah und Fern, bevölkerten den Gemeindesaal, der sich gehörig verändert hatte: Tipi, Totem, Lagerfeuer, Masken, Jagdtrophäen, rote Männer in Festkleidung, und hübsche Squaws beim Handwerkeln rundeten das Bild des "Indian Village" ab.

Sechs Authentiker zeigten durch ihre prächtige Kleidung geschichtliche Nähe. Friedlich und freundschaftlich gesinnte Indianer begrüßten die Gäste draußen und drinnen, ob hoch zu Ross, mit klugen Sprüchen des Medizinmannes oder mit feierlichem Händedruck durch den großen Häuptling..

Natürlich wurde auch die Friedenspfeife angeboten. Den weitesten Weg hatte eine Linedancerin aus Österreich. "Ya' 'at 'eeh - "Ich grüße euch" – donnerte die Stimme des Häuptlings, nachdem das Indianervolk gemeinsam um das Lagerfeuer den Eröffnungstanz vorgeführt hatte.

Damit war die Tanzfläche freigegeben. Das Duo "Take2Country" aus Perleberg übernahm den nächsten Teil der Veranstaltung. Hervorragend interpretierte Countrysongs zogen die Tänzer magisch an und schnell füllte sich die Tanzfläche.

Wem der Magen knurrte, der fand Deftiges vom Rost oder typische Westerngerichte mit Rips, Beans und Beef vom Wirt des Gasthauses "Zur Liske" Zeigerheim. Logisch, dass auch das eine oder andere "Feuerwasser" nicht fehlen durfte.

Zu fortgeschrittener Stunde überraschten die "Feather Dancer" aus Eilenburg und die Gastgeber mit einer kleinen indianischen Tanzeinlage. Später ergriff der Häuptling nochmals das Wort, und beim Verkünden indianischer Weisheiten wechselten Gastgeschenke die Besitzer.

Die Westerntanzparty der besonderen Art, die neben dem Tanz und der Countrymusik auch Geschichts- und Kulturträchtiges bot, ging erst lange nach Mitternacht dem Ende entgegen. Passend mit dem Song "Löscht das Feuer" verabschiedeten sich die Freunde herzlich bis zum Wiedersehen am 13. April 2013.

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