Unermüdlich engagiert für Schloss Schwarzburg und den Förderverein

Jens Voigt
Reinhard Rach (rechts) mit Vize-Schatzmeister Dietrich Kaufmann und der  Vorsitzenden Claudia Weber vom Förderverein „Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie“ vor dem Portal des Kaisersaal-Gebäudes.

Reinhard Rach (rechts) mit Vize-Schatzmeister Dietrich Kaufmann und der Vorsitzenden Claudia Weber vom Förderverein „Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie“ vor dem Portal des Kaisersaal-Gebäudes.

Foto: Henry Trefz

Erfurt / Königsee.  Reinhard Rach, Tischlermeister im Ruhestand aus Königsee, erhält die Kulturnadel Thüringens

Reinhard Rach aus Königsee gehört zu den zehn diesjährigen Preisträgern der Kulturnadel des Freistaats. Gewürdigt wird damit sein unermüdliches Engagement im Verein „Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie“.In der Laudatio heißt es, Rach als Tischlermeister im Ruhestand engagiere sich ehrenamtlich als stellvertretender Vorsitzender im Verein für Höhlen- und Karstforschung, Ur- und Frühgeschichte Königsee sowie als ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger im Auftrag des Museums für Ur- und Frühgeschichte Weimar.

Im Förderverein Schloss Schwarzburg ist Rach stellvertretender Vorsitzender und Kontaktperson für Belange der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Etliche Vorhaben hat er federführend koordiniert und die eigenen Bauprojekte des Vereins geleitet. Für die habe sich Rach in den letzten Jahren als unverzichtbare Stütze erwiesen. Er trägt seit 2019 entscheidend dazu bei, dass das Hauptgebäude von Schloss Schwarzburg erstmals seit Jahrzehnten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Für die Präsentation des denkmalpflegerisch und historisch vielschichtigen Gebäudes als Schaubaustelle und später als „Denkort der Demokratie“ koordinierte er die Gästeführungen, die an den Wochenenden als Audiowalk angeboten werden. Sein Wirken hinter den Kulissen und abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit habe sich dabei als unverzichtbar erwiesen.

Von seinem Wissen und seiner Fähigkeit, auf Zielgruppen einzugehen, profitierten sowohl die Besucher als auch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Rach zähle zu jenen, die Angebote und Projekte ermöglichen, die sonst keine Aussicht auf Umsetzung hätten. Geduld und Flexibilität, eigeninitiatives Mitdenken und Einsicht in die betrieblichen und baulichen Notwendigkeiten würden sein Wirken auszeichnen, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung. Rach trage so auch dazu bei, jüngere Vereinsmitglieder zur Mitarbeit inspirieren, schließt die Laudatio ab.