83-Jährige verliert in Rudolstadt 10.000 Euro: Polizei nimmt drei mutmaßliche Trickbetrüger fest

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Rudolstadt.  Zuletzt häuften sich die Trickbetrugsversuche in der Region. Nun meldet die Polizei nach aufwändigen Ermittlungen einen Erfolg - und ein weiteres Opfer.

In den vergangenen Tagen und Wochen häuften sich Anzeigen im Saale-Orla-Kreis, in Saalfeld-Rudolstadt und im Kreis Sonneberg wegen verschiedener Trickbetrügereien.

So fiel laut Polizei auch eine 83-jährige Rudolstädterin zu Beginn der vergangenen Woche auf eine Masche des sogenannten "Auftretens falscher Polizeibeamter" herein. Die Betrüger erschlichen sich zunächst telefonisch das Vertrauen der Seniorin und es kam schließlich zu einer Bargeld- und Schmuckübergabe im Gesamtwert von etwa 10.000 Euro - unter dem betrügerischen Vorwand, Mitarbeiter einer Polizeibehörde zu sein und das Vermögen "in Sicherheit bringen zu wollen".

Den Beamten der Saalfelder Polizei gelang es in enger Zusammenarbeit mit der bayrischen Landespolizei nun drei Verdächtige für diese Straftat dingfest zu machen: Bundeslandübergreifende Ermittlungen führten die Beamten laut Mitteilung schließlich auf die Spur von insgesamt drei deutsche und türkische Männern im Alter von 40-47 Jahren.

Gegen den Haupttäter, einen 45-Jährigen aus Bayern, erhärtete sich der Verdacht dermaßen, dass das Amtsgericht Gera kürzlich Haftbefehl erließ und der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde. Gegen die beiden Mittäter laufen die weiteren Ermittlungen, sie wurden zunächst nicht inhaftiert.

Die Polizei weist noch einmal darauf hin: Wenn Sie dubiose oder unklare Anrufe von "angeblichen Enkeln" oder "angeblichen Polizeibeamten", welche mit Geld-oder Vermögensforderungen verbunden sind, erhalten, wenden Sie sich unverzüglich an die nächste Polizeidienststelle oder suchen Sie Hilfe bei Bekannten oder Familienangehörigen.

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