AfD scheitert mit Anträgen im Rudolstädter Stadtrat

Rudolstadt  Mehrere Niederlagen: Die AfD, die mit sieben Sitzen die zweitstärkste Fraktion im Rudolstädter Stadtrat stellt, ist in der Sitzung am vorigen Donnerstag mit ihren Personalvorschlägen gescheitert.

Die Mitglieder der zehnköpfigen AfD-Fraktion, die im neuen Kreistag Saalfeld-Rudolstadt erstmals vertreten sind.

Die Mitglieder der zehnköpfigen AfD-Fraktion, die im neuen Kreistag Saalfeld-Rudolstadt erstmals vertreten sind.

Foto: Thomas Spanier

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Für Aufsehen hatte vor allem der Antrag gesorgt, AfD-Vize-Fraktionschef Thomas Benninghaus zum Integrationsbeauftragten für Aussiedler- und Ausländerfragen zu wählen. Der Rudolstädter erhielt mit zehn immerhin drei Stimmen mehr, als seine Fraktion Sitze hat. Das Amt wird allerdings künftig Stephanie Erben (SPD/Grüne) ausüben. Die Landessprecherin der Thüringer Bündnisgrünen erhielt im 30-köpfigen Stadtrat 13 Stimmen.

Deutlicher, mit 16 zu neun, ging die Wahl von Almuth Steinmetz (CDU/FDP/FWG) zur Behindertenbeauftragten aus. Ihr Gegenkandidat war Heinz Sibilski (parteilos, AfD-Fraktion).

Sibilski scheiterte danach auch bei der Wahl der Mitglieder des Seniorenbeirates, in die der Stadtrat nun Harry Weidmann (BfR) und Hannelies Schrodetzki (Linke) entsendet. Das Gremium, dem insgesamt zwölf Mitglieder angehören, wird nun aus seiner Mitte den Vorsitzenden des Seniorenbeirats wählen.

Thomas Lange (CDU/FDP/FWG) wurde in den Verwaltungsrat der Stiftung „Herberge zur Heimat“ gewählt, Petra Rottschalk (SPD/Grüne) in den Aufsichtsrat des Theaters.

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