Angler ertrinkt in einem See bei Remda

Remda.  Vergeblicher Großeinsatz mit 60 Rettungskräften an See bei Remda

Es waren laut Einsatzleiter der Feuerwehr rund 60 Kräfte an den Maßnahmen beteiligt.

Es waren laut Einsatzleiter der Feuerwehr rund 60 Kräfte an den Maßnahmen beteiligt.

Foto: Fabian Peikow

Ein Angler ist am Sonntagabend in einem See bei Remda ums Leben gekommen. Mit Booten, Tauchern und einem Hubschrauber waren bis zu 60 Rettungskräfte im Einsatz, um nach dem Mann zu suchen. Er sei im Wasser unterwegs gewesen und kurze Zeit später plötzlich verschwunden. Ein Zeuge informierte die Rettungskräfte. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen mit Rettungsbooten blieben lange Zeit erfolglos. Weitere Kräfte aus den umliegenden Wehren wurden zur Unterstützung angefordert. Möglicherweise sei der Mann aufgrund gesundheitlicher Probleme zu Fall gekommen. Neben zahlreichen Feuerwehren war auch ein Notarzt mit Rettungswagen im Einsatz. Ein Polizeihubschrauber brachte zwei Rettungstaucher von der Wasserrettung der Berufsfeuerwehr Gera an die Einsatzstelle und unterstützte die Kräfte aus der Luft. Kurze Zeit später trafen auch Einsatzfahrzeuge mit weiteren Rettungstauchern aus Gera ein. Erschwert hat die Arbeiten die eintretende Dunkelkeit. Das Gebiet musste großflächig ausgeleuchtet werden. Außerdem fällt die Wassertiefe nach rund 10 Metern Ufer abrupt ab, sodass keine Kräfte weiter vor ins Wasser geschickt werden konnten. Es dauerte nicht lange, dann wurde der leblose Körper des Mannes im See von den Tauchern gefunden. Da zuerst vermutet wurde, dass der Einsatz eine längere Zeit andauern würde, wurde der Sanitäts- und Betreuungszug des Landkreises für die Absicherung und Betreuung alarmiert. Dieser konnte später den Einsatz abbrechen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es waren laut Einsatzleiter der Feuerwehr rund 60 Kräfte an den Maßnahmen beteiligt.

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