Tourismus-Entwicklung

Besuch aus Transkarpatien

Saalfeld.  Die Tourismus-Unternehmerin Anna Matovka aus Uschgorod (Transkarpatien) plant Busreisen ins Städtedreieck.

Auf Einladung des Saalfelders Roland Beyer besuchte die Reise-Veranstalterin Anna Matovka aus Uzhgorod in Transkarpatien (Ukraine) das Städtedreieck. Ihr Fazit: Sie ist fasziniert von der Saale-Region und kann sich Busreisen nach Saalfeld und Rudolstadt sehr gut vorstellen. Insbesondere für Sprachreisen von ukrainischen Schülern gebe es eine hohe Nachfrage.

Auf Einladung des Saalfelders Roland Beyer besuchte die Reise-Veranstalterin Anna Matovka aus Uzhgorod in Transkarpatien (Ukraine) das Städtedreieck. Ihr Fazit: Sie ist fasziniert von der Saale-Region und kann sich Busreisen nach Saalfeld und Rudolstadt sehr gut vorstellen. Insbesondere für Sprachreisen von ukrainischen Schülern gebe es eine hohe Nachfrage.

Foto: Guido Berg / OTZ

Es kommt einem weiter vor: Tatsächlich aber sind es über die Autobahn A4 nur etwas mehr als 1000 Kilometer von Saalfeld bis nach Uschgorod, der Hauptstadt des ukrainischen Oblast Transkarpatien. Auf Einladung des Saalfelder Lokalpolitikers Roland Beyer (parteilos) - er kandidierte für das Bürgermeisteramt und für den Landtag, wenn auch vergebens - kam in dieser Woche Anna Matovka ins Städtedreieck an der Saale. Sie ist Tourismus-Unternehmerin in Uschgorod, seit 1983 arbeitet sie im Reise-Geschäft, seit 2001 ist sie selbstständig. Beyer zeigte ihr die Sehenswürdigkeiten der Saalfelder Region an mehreren Tagen und ihr Fazit ist positiv: „Wie ein Märchen“ sei ihr die Zeit am Saalebogen vorgekommen. Besonders die Heidecksburg in Rudolstadt habe ihr sehr gefallen, die sei „besser als Neuschwanstein“.

Erste Schülerreise schon im März 2020

Die Menschen daheim in Transkarpatien, im äußerst westlichen Zipfel der Ukraine, könnten sehr daran interessiert sein, ins Städtedreieck zu reisen, erklärte sie der OTZ. Aber Tourismus ist keine Einbahnstraße: Auch Transkarpatien könnte „für die Leute in Deutschland interessant sein“, sagt sie. Wie zum Beweis legt sie einen Flyer ihrer Heimatregion auf den Tisch, auf dem mehrere Schlösser, viel Wald und ein Wasserfall zu sehen sind. Und worum auch nicht, wenn der Ural die östliche Grenze Europas ist, dann liegt Transkarpatien mittendrin. Anna Matovka erklärte, sie habe „klare Absichten“ und wolle nun an der Realisierung der Tourismus-Vision arbeiten. Eine erste Schüler-Gruppe, die die deutsche Sprache lernen will, könnte sich schon im März 2020 per Bus auf den Weg ins Städtedreieck machen.

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