Blankenburger Handballer mit Auswärtssieg

Bad Neustadt  35:30-Erfolg bei Drittliga-Aufsteiger

Mit einem respektablen 35:30 (20:14)-Erfolg kehrten am Montagabend die Viertliga-Handballer des HSV Bad Blankenburg von ihrem Test beim HSC Bad Neustadt zurück. Die oberfränkischen Gastgeber sind Aufsteiger in die dritte Liga.

Trotz vieler Gegentore mit der Abwehr zufrieden

„Das Ergebnis will ich nicht überbewerten“, sagt HSV-Coach Igor Ardan, der auch glaubt, dass der HSC mit seiner robusten Art mehr liegt als vielleicht andere Gegner. „Aber ich war schon ganz zufrieden, wir sind auf dem richtigen Weg“, so der Trainer. Dabei betont er, dass er trotz der 30 Gegentore auch mit der Abwehr zufrieden war. „Es gab im Spiel mehrere Minuten, in denen wir mit zwei Feldspielern weniger auf dem Parkett standen und Bad Neustadt in dieser Phase des Spieles gleich mehrere Tore hintereinander erzielte“, erklärt der Trainer.

Ardan sah beim 35:30-Sieg – M. Werner (8/2) und Beketov (7) waren die erfolgreichsten Torschützen – eine deutliche Steigerung zum samstäglichen Turnier in Eisenach. Dort verlor der HSV gegen Thüringenligist ThSV Eisenach II und Hessenligist MT Melsungen II jeweils mit einem Tor. „Am Samstag hat man deutlich gespürt, dass uns das Ballgefühl fehlte“, kommentiert der HSV-Trainer die Niederlagen. Das lag vor allem daran, dass man in der Vorwoche nur selten mit dem Ball trainieren konnte: „Da die Hallen in der Landessportschule von anderen Trainingsgruppen und Gästen der Schule belegt waren, war schwierig, ein geregeltes Training durchzuführen“, räumt der Trainer ein.

Drei Heim-Punktspiele in fremder Sporthalle

Denn einmal mehr habe sich gezeigt, dass „wir uns noch einspielen müssen“. Aber man habe ja noch ein paar Tage Zeit, um dieses Defizit abzubauen. Dabei hofft Ardan auch, dass es noch zu einem Rückspiel gegen die Bad Neustädter kommen wird. Das geplante Heimspiel in der vergangenen Woche fiel aus Gründen der Hallen-Belegung aus.

Apropos Hallen-Belegung: Auch in der Punktspielrunde haben die Bad Blankenburger drei Heimspiele in fremder Halle: So weichen die HSV-Akteure gegen den SV Oebisfelde (29. September), den HC Aschersleben (1. Dezember) und gegen den HC Burgenland (23. Februar) in die Dreifelderhalle Saalfeld-Gorndorf aus.

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.