Breite Spitze, viele Vereinsduelle, junge Spieler und alte Haudegen

Königsee  Vorschau auf die Tischtennis-Kreisligen in der bevorstehenden Saison. Neue Gesichter in erster und dritter Liga

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Nach der Rückkehr von Lok Saalfeld auf die Ostthüringer-Tischtennis-Bühne werden die Karten im Tischtennis-Oberhaus des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt neu gemischt. Dabei gehen erneut nur neun Teams das Spieljahr 2019/2020 an. Unter den neun Vertretungen gibt es zwei neue Gesichter. Da ist der Staffelsieger der 2. Kreisliga Lok Saalfeld II als sofortiger Wiederaufsteiger und Thuringia Königsee.

Die Rinnestädter, im letzten Spieljahr noch in der dritten Bezirksliga unterwegs, mussten drei Abgänge verkraften, welche nicht zu ersetzen sind für die Fortführung der Punktspiele auf Bezirksebene. Logische Konsequenz war der Rückzug der Mannschaft. Mit diesem Duo kämpfen Zeigerheim I und II, der 1. TTC Saalfeld III, der MTV Saalfeld II, Turbine Hohenwarte, der TSV Bad Blankenburg II sowie der SV 1883 Schwarza III um die begehrten Punkte.

Nach den Erkenntnissen der letzten Saison ist die Spitze breiter und auch noch enger zusammengerückt. So rechnen Insider in der Saison 2019/2020 mit einem Titelkampf zwischen Zeigerheim, Hohenwarte sowie dem 1. TTC Saalfeld III. Den Hecht im Karpfenteich könnte Bad Blankenburg II spielen und den einen oder anderen stolpern lassen. Für den Rest ist mehr oder weniger der Klassenerhalt angesagt, welchen vorzeitig Schwarza III sowie Zeigerheim II klar machen können. So wird der eine Absteiger wohl zwischen den beiden Saalfelder Vertretungen vom MTV II und Lok II sowie Königsee zu suchen sein. Die Rinnestädter werden es mit ihrem unerfahrenem Team wohl oder übel ganz schwer bekommen. Die Saison wird in Zeigerheim beim Vereinsderby eröffnet. Weiter spielen am ersten Spieltag TTC Saalfeld III gegen Schwarza III, Lok Saalfeld II gegen Bad Blankenburg II und MTV Saalfeld II – Hohenwarte.

Nachdem sich nach dem letzten Spieljahr Lok Saalfeld II als sofortiger Wiederaufsteiger in das Tischtennis-Kreisoberhaus und der SV 1883 Schwarza IV als Absteiger aus der 2. Kreisliga verabschiedet haben, präsentiert diese in der Saison 2019/2020 drei neue Gesichter. Dies ist der Absteiger aus der 1. Kreisliga, SV 1956 Großkochberg III und aus der dritten Liga kommen die SG Marktgölitz II sowie Turbine Hohenwarte III.

Auf Grund der entstandenen Konstellation wird es dieses Mal zu Vereinsduellen in Großkochberg (III + IV), Hohenwarte (II + III) und Marktgölitz (I + II) kommen. Weiter in der Zehnerstaffel mit dabei sind der 1. TTC Saalfeld IV, Stahl Unterwellenborn, der TSV Bad Blankenburg III sowie Lok Saalfeld III. Neben besagten Vereinsaufeinandertreffen kommt es auch wieder zu den brisanten Saalfelder Stadtderbys zwischen den Quartetts vom 1. TTC und Lok.

Nach den letztjährigen Auftritten ist Bad Blankenburg III in den Favoritenkreis für die Staffelemeisterschaft gerückt. Konkurrenz können die Lavendelstädter im 1. TTC Saalfeld IV, Absteiger Großkochberg III sowie der SG Marktgölitz I bekommen. Diese brauchen aber die entsprechende Kontinuität. Mittelfeldsicherheit trauen Vertraute Unterwellenborn, Lok Saalfeld III sowie Hohenwarte II zu. Im Kampf um den Klassenerhalt rechnet man mit Großkochberg IV und den beiden Neulingen Marktgölitz II sowie Hohenwarte III. Es wird je ein Auf- und Absteiger ausgespielt.

Die Saison der 2. Tischtennis-Kreisliga wird am 27. August mit der Begegnung Lok Saalfeld III gegen den TSV Bad Blankenburg III eröffnet.

Nachdem zuletzt in der Saison 2016/2017 die 3. Tischtennis-Kreisliga mit der Sollstärke von zehn Mannschaften gespielt hat, wird das in dieser Saison erstmals wieder der Fall sein. Und dies trotz des Aufstiegs der SG Marktgölitz II sowie von Turbine Hohenwarte III in die 2. Kreisliga. Dass zehn Vertretungen an den Start gehen können ist der Verdienst der beiden Saalfelder Vereine von Lok sowie des 1. TTC, welche eine vierte bzw. fünfte Garnitur in den Spielbetrieb 2019/2020 geschickt haben.

Überhaupt ist diese Liga zu einem angenehmen Tummelplatz für junge Spieler sowie alte Haudegen, welche Erfahrung sammeln oder ihr liebgewordenes Hobby nicht an den Nagel hängen wollen. Da es keinen Absteiger gibt und man den einen Aufsteiger bei seiner individuellen Klasse akzeptiert ist bei allem Ehrgeiz alles Sorgenfrei.

In der kommenden Saison messen sich mit den beiden Neueinsteigern Lok Saalfeld IV und 1. TTC Saalfeld V der Zweitligaabsteiger SV 1883 Schwarza IV sowie die Staffelurgesteine MTV 1876 Saalfeld III, Stahl Unterwellenborn II und III, Thuringia Königsee II, 1883 Schwarza V und der SV 1956 Großkochberg V. Nach Lage der Dinge wird sich dieses Zehnerfeld schon kurz nach dem Saisonstart teilen. Da gibt es Teams, welche ihr Augenmerk auf die Podestplätze legen. Zu diesen gehören die auf den sofortigen Wiederaufstieg favorisierten Mannen von Schwarza IV, doch auch Zeigerheim III, Unterwellenborn II und Königsee II wollen sich diesbezüglich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen um die Podestplätze. Nicht unterschätzen sollte man die Neulinge, welche keine heurigen Hasen dieser Branche sind.

Trotz personeller Umbesetzung rechnen Insider nicht damit, dass U‘born III, Schwarza V sowie Großkochberg V über die Tabellenmittellinie kommen. Den Start in das neue Spieljahr vollziehen am 27. August der MTV Saalfeld III gegen Großkochberg V und die beiden Schwarzaer Vertretungen bei ihrem Vereinsduell.

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