Corona-Impfzentrum ab Anfang Februar in Rudolstadt

Rudolstadt  Am ehemaligen Krankenhaus-Standort in Rudolstadt wird bald gegen Corona geimpft. Die Terminvergabe beginnt am 15. Januar.

Am alten Rudolstädter Krankenhaus wird die Impfstelle für den Landkreis eingerichtet.

Am alten Rudolstädter Krankenhaus wird die Impfstelle für den Landkreis eingerichtet.

Foto: Thomas Spanier

Auf Initiative von Landrat Marko Wolfram (SPD) und Thüringen-Kliniken-Geschäftsführer Thomas Krönert haben sich der Landkreis Saalfeld Rudolstadt und die für Impfzentren zuständige Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) am Montag auf ein Corona-Impfzentrum im Landkreis geeinigt.

Ein ebenerdiger Modulbau im Innenhof des ehemaligen Krankenhauses im Rudolstadt, in dem früher die Geriatrie untergebracht war, wird künftig als regionales Impfzentrum genutzt.

„Ich bin sehr froh, dass die Verhandlungen zu einem guten Abschluss gekommen sind und nun zügig alle weiteren Vorbereitungen umgesetzt werden können, so dass wir Anfang Februar impfbereit sind“, so der Landrat.

Der limitierende Faktor sei nach wie vor der Impfstoff. Derzeit werden die Mitarbeiter der Thüringen-Kliniken geimpft und je nach Verfügbarkeit noch in dieser Woche die ersten Pflegeheime im Landkreis mittels mobiler Impfteams, organisiert von der KVT. Corona-Blog: Bislang 4000 Heimbewohner geimpft - Rot-Rot-Grün will Landtagswahl verschieben

Noch Montagmorgen keine Standortangabe

Die Kassenärztliche Vereinigung war vom Thüringer Gesundheitsministerium mit dem Aufbau von Impfstellen beauftragt worden. Impftermine werden ausschließlich über die KVT vergeben werden.

Die Freischaltung zu Terminvergaben am Standort Rudolstadt soll ab Freitag erfolgen. Interessenten können sich ab dem 15. Januar an die Servicenummer zur Terminvergabe für das Impfzentrum Rudolstadt unter 03643/49 50 490 wenden oder im Internet die Anfrage unter www.impfen-thueringen.de/Terminvergabe vornehmen.

Noch am Montagmorgen war Saalfeld-Rudolstadt der einzige Thüringer Landkreis ohne konkrete Standortangabe für ein Impfzentrum gewesen; die entsprechende Internetseite des Gesundheitsministeriums zeigte lediglich einen grauen Punkt mit der Erklärung „in Planung“.

Nach Informationen dieser Redaktion waren der KVT bereits vor Wochen sowohl Räumlichkeiten im ehemaligen Rudolstädter Krankenhaus wie auch derzeit ungenutzte Landkreis-Immobilien wie etwa im Berufsschulzentrum in Unterwellenborn angeboten worden.