Der kleine Widerstand: Comic-Nostalgiefreunde auf Greifenstein

Bad Blankenburg  10. Jahrestreffen des Vereins „Comic-Nostalgiefreunde“ auf Burg Greifenstein

Die Comic-Nostalgiefreunde Peter Kronhagel, Johannes Günther und Eckhardt Walter bei der Tauschbörse im König-Günther-Saal auf der Burg Greifenstein.

Die Comic-Nostalgiefreunde Peter Kronhagel, Johannes Günther und Eckhardt Walter bei der Tauschbörse im König-Günther-Saal auf der Burg Greifenstein.

Foto: Roberto Burian

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Wer am Samstag den König-Günther-Saal auf Burg Greifenstein betrat, erlebte eine andere Welt. Edle Ritter und tapfere Helden unter einem Dach versammelt und auf Papier gedruckt. „Comics waren für uns in den Fünfziger- und Sechzigerjahren das Fenster in die weite Welt, denn es gab ja keine Handys“, sagt Hans Simon, Vorsitzender im Verein Comic-Nostalgiefreunde mit rund 100 Mitgliedern aus nahezu ganz Deutschland. Am Wochenende trafen sie sich zum zehnten Jahrestreffen in der Fröbelstadt. Dabei standen neben Jahreshauptversammlung und Sammlerbörse auch eine Burgführung, ein Besuch der Falknerei und gemütliches Beisammensein mit den Greifensteinfreunden auf dem Plan. „Wir treffen uns meist auf Burgen und anderen historischen Anlagen. So lernen wir ganz Deutschland kennen“, sagt Vereinsmitglied Eckhardt Walter. In solchen historischen Gemäuern holen sich Zeichner wie Johannes Günther aus Glauchau Anregungen für eigene Bildgeschichten oder großformatige Gemälde im Comicstil. Günther zeichnet von Kindesbeinen an und stieß dabei nicht immer auf Freunde: Während seines NVA-Grundwehrdienstes traf seine Kunst bei Vorgesetzten mit der Begründung, sie sei „zu westlich angehaucht“ auf wenig Gegenliebe. Im Falle einer längeren Verpflichtung habe man ihm dann eine Serie unter dem Motto „Vom Faustkeil bis zur Kalaschnikow“ angeboten, was er dankend ablehnte.

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