Der mit dem gelben Fahrrad durch Rudolstädt fährt

Schwarza.  Jahrgang 1960 wird 60: Michael Hunger, Geschäftsführer des SV 1883 Schwarza, feiert in Österreich seinen runden Geburtstag

Jahrgang 1960 wird 60: Für Michael Hunger, Geschäftsführer des SV 1883 Schwarza, ist Sport Beruf und Berufung.

Jahrgang 1960 wird 60: Für Michael Hunger, Geschäftsführer des SV 1883 Schwarza, ist Sport Beruf und Berufung.

Foto: Dominique Lattich

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Am 16. Januar feiert Michael Hunger seinen 60. Geburtstag. Er ist Jahrgang 1960. Und Geschäftsführer des SV 1883 Schwarza.

Sein Lebensweg lässt erahnen, dass er seinen Ehrentag eher sportlich begehen wird. Bereits sein Studium in Leipzig stand im Zeichen des Sports. Schwerpunkt war Leichtathletik – eine Sache, die er inzwischen ad acta gelegt hat.

Inzwischen ist ihm Bewegung an der frischen Luft wichtig. „Ich baue sie in meinen Alltag ein, fahre zum Beispiel von Frühjahr bis Herbst alles nur mit dem Fahrrad“, erzählt er. Das und sicherlich auch die guten Gene, wie er vermutet, seien die Dinge, die ihn fit halten.

„Viele fragen mich , ob ich überhaupt eine Fahrerlaubnis besitze“, sagt er lächelnd und ergänzt: „Meine Tochter sagt immer: ,Wenn Sie mal den Mann sehen, der immer mit einem gelben Fahrrad und einem roten Rucksack durch Rudolstadt fährt, dann ist das mein Vater.’“

Nach seinem Sportstudium kam der aus dem Erzgebirge stammende Hunger nach Rudolstadt, unter anderem des Jobs wegen. Ab 1985 war er im Sportbüro des Chemiefaserkombinats. Heute gilt der 1990 gegründete Sportverein als Rechtsnachfolger der BSG Chemie Schwarza. 900 Leute waren zu Beginn Mitglieder des Vereins, heute sind es etwa 2000. Ein Netzwerk aus Sportarten und Mitgliedern, das von Michael Hunger geführt und zusammengehalten wird.

Er habe Glück, wie er sagt. Denn bei ihm seien Beruf und Berufung eins. Ebenso habe er Glück mit den vielen ehrenamtlichen und engagierten Unterstützern sowie mit den Menschen, die dort täglich freiwillig ein und aus gehen.

Und doch ist das nicht alles, was sein Leben ausmacht. „Bis zum bitteren Ende will ich nicht arbeiten.“ Seine Enkel, für sie möchte der dreifache Großvater mehr Zeit haben. Und er möchte mehr von der Welt sehen. „Vielleicht mit dem Wohnmobil durch Asien. Das dauert eben länger als drei Wochen. Und wer weiß, wie lang man fit ist, die Kraft und Gelegenheit hat“, formuliert er seine Ziele.

Doch an seinem Geburtstag geht es erst einmal nach Österreich, Skifahren mit seiner Lebensgefährtin und einem Freund. Aber nur, weil es hierzulande nicht so recht Winter werden möchte.

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