Falknerei mit Spenden über Wasser gehalten

Tiere können gut versorgt werden

Die Falkner auf Burg Greifenstein in Bad Blankenburg fürchten um ihre Existenz wegen dem Corona-Virus. Im Bild: Benedikt Nyssen und Sandra Jung mit den beiden Rotmilanen Erni und Bernd.

Die Falkner auf Burg Greifenstein in Bad Blankenburg fürchten um ihre Existenz wegen dem Corona-Virus. Im Bild: Benedikt Nyssen und Sandra Jung mit den beiden Rotmilanen Erni und Bernd.

Foto: Roberto Burian

Bad Blankenburg. Im März des vergangenen Jahres befürchteten die Falkner auf Burg Greifenstein, dass sie den Sommer aus finanzieller Sicht nicht unbeschadet überstehen werden. Nun befinden sie sich in der Winterpause, wie Sandra Jung sagt. Und das mit ein wenig Erleichterung. „Im Sommer durften wir nach dem ersten Lockdown öffnen“, erzählt sie. „Durch das große Gelände konnten wir unser Hygienekonzept gut umsetzen, aber die Besucherzahlen waren dennoch deutlich rückläufig.“ Dies brachte erhebliche Einbußen mit sich. Durch den Sommer und den jetzigen Winter schaffen sie es dennoch. „Wir haben eine Spendenkampagne gestartet und die Leute haben uns wirklich gut unterstützt. Ihnen gilt unser großer Dank“, sagt die Falknerin. „Damit kommen wir durch den Winter. Wir können die Tiere gut versorgen.“ Etwa 30 Vögel gehören zu der Falknerei. Das Team hofft jetzt auf Ostern. „Aber es bleibt fraglich, ob wir da schon wieder öffnen dürfen“, sagt Sandra Jung. Zu Ostern kommen erfahrungsgemäß die meisten Besucher. dl