Ferien auf dem Reiterhof Fröbitz

Fröbitz  Was Ferienkinder alles auf dem Reiterhof Fröbitz erleben

Cappuccino hat ein chronisches Lungenproblem. Das Pferd bekommt deshalb eine Atemmaske über die Nüstern.

Cappuccino hat ein chronisches Lungenproblem. Das Pferd bekommt deshalb eine Atemmaske über die Nüstern.

Foto: Roberto Burian

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„Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“ Wer einmal Ferien auf dem Reiterhof gemacht hat, kann diesem Ausspruch ganz sicher zustimmen. Der frische Geruch von Heu, das morgendliche Wiehern der Pferde, das Gackern der Hühner und das Bellen der Hunde in der Ferne. Welches Kind träumt nicht davon, seine Sommerferien auf einem Reiterhof zu verbringen?

Jeder Tag voller Abenteuer mit Ausreiten, neue Freundschaften mit anderen Kindern und den Tieren auf dem Hof schließen. Auf dem Reiterhof in Fröbitz können Ferienkinder erste fundierte Erfahrungen im Umgang mit Pferden sammeln. „Es ist wunderschön bei den vielen Tieren“, sagt Lena (8) und nimmt mit Charlotte (9) den Striegel in die Hand. Der 23-Jährige Schimmel hält geduldig still.

Ein paar Meter weiter wartet ein 15-jähriger Holsteiner Wallach auf Karin Siebahn und Günter Specht aus Oberköditz. „Cappuccino“ hat ein chronisches Lungenproblem. Das Tier bekommt deshalb eine Atemmaske über die Nüstern. „Inhalation ist eine effektive Möglichkeit, die Behandlung von Atemwegserkrankungen beim Pferd zu unterstützen“, sagen die Besitzer. Sie sind sich sicher, dass sich die Maske längst rentierte. Cappuccino scheint damit auch keinerlei Probleme zu haben und lässt sich das Teil problemlos überstülpen.

Nelli reinigt vor dem Ausritt ihren Sattel. Die Zwölfjährige reitet seit drei Jahren und hat schon Erfahrung im Umgang mit den behuften Vierbeinern. Das Angebot ist dabei sehr vielfältig. Von Reitkursen für Anfänger bis zu Ausritten in die umliegende Natur oder in den Wald, ist für jedes Alter und jedes Reitniveau der Kinder ein passendes Ferienprogramm dabei. „Wer noch nie auf einem Pferd saß, muss erst das Reiter-Einmaleins lernen“ betont Claudia Schmieder.

So sind Kinder gleich von Anfang an mit dem Herzen dabei und die Schulferien bieten dazu, die beste Gelegenheit. Für Anfänger stehen Pferde mit einem gutmütigen Charakter bereit. Die Mädchen fassen da schnell Vertrauen. Geritten werden kann in der Halle, aber auch auf dem Gelände, was einen längeren Ritt in die Landschaft zulässt. Neben dem täglichen Reiten stehen viel Spaß und tolle Freizeitaktivitäten auf dem Plan. Die Kinder erwarten dort kleine und große Abenteuer in Stall, Wald und Wiese. Natürlich gehört das Reiten und Longieren genauso zu einer Abenteuerwoche wie etwa ein Ausflug ins Tretbecken nach Cordobang und eine Schatzsuche mit Pferd. Antonia kommt aus Bad Blankenburg und zeigt sich schon ziemlich perfekt bei den Koordinationsübungen im Sattel, während Claudia Schmieder in einem gleichmäßigen Tempo longiert.

Alle diese anspruchsvollen Aufgaben meistern die Gäste ganz spielerisch und mit Bravour. Beim Versorgen der Vierbeiner lernen die Kinder spielerisch Verantwortung zu übernehmen. Freundschaften zwischen anderen Kindern und den Tieren werden geschlossen. Auf dem Hof warten außerdem die Berner Sennenhundedame Sissi, Jack-Russel-Hündin Käthe, die Katzen Flecki und Tiger, die Schafe Flocke und Blacky und flauschige Häschen auf Streicheleinheiten. Klar, dass nach einem aufregenden Ausflug für die jungen Reitsport-Neulinge, Anfänger und Ferienspaß-Wiederholungstäter erst einmal leckere Pizza zur Stärkung gereicht wird. „Die Kinder sollen vor allem viel Spaß in den Ferien haben“, sagt Marita Möller, Chefin des Reiterhofes. Gemeinsam mit ihrem Team sorgt sie für den ordnungsgemäßen Ablauf und ist Ansprechpartner für die Kinder.

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