Für mehr Lebensqualität in Volkstedt-West und Schwarza-Nord

Die Schremsche zwischen Volkstedt-West und Schwarza-Nord.

Die Schremsche zwischen Volkstedt-West und Schwarza-Nord.

Foto: Heike Enzian / Archivbild

Rudolstadt.  Sechs Rudolstädter Institutionen treffen sich regelmäßig, um die Wohnquartiere Schwarza-Nord und Volkstedt-West attraktiver zu machen.

Seit April dieses Jahres treffen sich Vertreter von sechs Rudolstädter Institutionen regelmäßig, um mit professioneller Begleitung eines Projektteams der Agethur der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen gemeinsam und effektiver die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner des Rudolstädter Wohnquartiers Volkstedt-West und Schwarza-Nord zu steigern und deren Daseinsfürsorge für die Zukunft effektiver zu gestalten.

Die Initiative ist im Rahmen des Awo-Quartiersmanagements entstanden, welches mit Ralf Appelfeller und vielen Partnern seit mehr als sechs Jahren für mehr Kooperationen und Netzwerkbildung zu Gunsten der allgemeinen Lebenssituation der Menschen im genannten Quartier eintritt.

Ziel ist es, ein sich ständig weiterentwickelndes, stabiles und effektives Netzwerk entstehen zu lassen, welches sich für die Entwicklung des Rudolstädter Wohnquartiers zu Gunsten einer besseren Lebensqualität aller Bewohner einsetzt.

Hilfe für alle Bevölkerungsschichten

Die Initiative, der neben der Awo Rudolstadt die Stadt Rudolstadt, Ruwo und WGR, der Diakonieverein Rudolstadt und der Demokratische Frauenbund Thüringen angehören, versteht sich als Kern- und Steuergruppe, bis sich das Netzwerk Stück für Stück themen- und projektbezogen in alle Richtungen erweitern kann.

Große Herausforderungen der Zukunft sind der demografische Wandel und der Ausbau des Netzwerks sozialer Hilfeleistungen für alle Bevölkerungsschichten.

Die Agethur bringt Erfahrungen aus ähnlichen Prozessen zwei weiterer Thüringer Wohnquartiere mit in den Prozess ein. Am Mittwoch, 21. Juli, ist ein Workshop geplant, bei dem es um gemeinsame Visionen und Ideen zur Arbeitsweise gehen wird. Der Workshop findet von 9 bis 14 Uhr im Bürgerpark Kopernikus in Schwarza-Nord im Freien statt. Über die Ergebnisse und die weiteren Fortschritte soll regelmäßig berichtet werden.