Gelungenes Apfelfest in Großkochberg

Alte Apfelsorten sollen nicht in Vergessenheit geraten, finden Pomologen.

Alte Apfelsorten sollen nicht in Vergessenheit geraten, finden Pomologen.

Foto: Archiv

Großkochberg.  Ein Experte hatte über 100 Apfelsorten mitgebracht und beantwortete Fragen der Besucher. Kinder durften die Maischemühle bedienen.

Das Apfelfest in Großkochberg hat sich zu einem schmackhaften Fest entwickelt, das jedem etwas zu bieten hatte. Eine Mischung aus Unterhaltung und Angeboten kam bei den Gästen bestens an. Die Mitglieder vom gastgebenden Verein „plan zwanzig18“ sorgten für leckeren Kuchen, Herzhaftes vom Rost und frischgepressten Apfelsaft.

Für den Saft war Achim Bauer aus Saalfeld vor Ort. Die Kinder durften die Maischemühle bedienen, in der die Äpfel zerkleinert wurden. Dann wurde alles in der Obstpresse so lange gequetscht, bis der leckere Saft floss. Nach getaner Arbeit fuhren die jüngsten Besucher mit der Kutsche durch Großkochberg.

Im Mittelpunkt des Apfelfestes stand der gebürtige Großkochberger Pomologe Hans-Jürgen Mortag. Er hatte über 100 Apfelsorten mitgebracht, bestimmte das Kernobst der Gäste und beantwortete viele Fragen. Damit die alten Sorten nicht in Vergessenheit geraten, überreichte der Experte dem Verein einen Apfelbaum der Sorte „Ruhm aus Thüringen“.

„Der Baum bekommt selbstverständlich einen Ehrenplatz, wo er wachsen und gedeihen kann. Ein großes Dankeschön geht auch an unsere treuen Gäste und die fleißigen Helfer, die zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen haben“, sagte Bärbel Neckermann, Chefin des gastgebenden Vereins. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikschule Rudolstadt.