Gerbersdorfer sind nachhaltig mit Hammer und Amboss

Gebersdorf  Schmiede Gebersdorf für Umweltbewusstsein ausgezeichnet worden

Schmiedemeister Ralf Greiner und Sohnemann Philip mit der Urkunde.

Schmiedemeister Ralf Greiner und Sohnemann Philip mit der Urkunde.

Foto: Robin Kraska

Wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne an, wo geschmiedet wird, praktisch gar kein Abfall: Einer der Gründe, weshalb die Thüringer Landesregierung und die Handwerkskammer Ostthüringen jüngst die Schmiede in Gebersdorf im Rahmen des Nachhaltigkeitsabkommens NAThüringen ausgezeichnet hat. Für die folgenden drei Jahre nimmt der Vater- und Sohn-Betrieb nun am Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften teil. „Wir waren total baff, kannten die Aktion gar nicht, freuen uns aber sehr!“, so Senior Ralf Greiner. Am 25. September waren sie zur Preisverleihung in Erfurt. Sohn Philip erklärt, was die Schmiede so ökologisch macht: „Wir heizen schon immer klimaneutral mit Holz, das Koks für unser Schmiedefeuer verbrennt fast rückstandslos und wir produzieren eben kaum Abfall, abgesehen vom wenigen Verpackungsmüll von Zulieferern“, so der junge Handwerker. Was übrig bleibt „kann einfach wieder eingeschmolzen und wiederverwendet werden.“ Die Schlacke wandert einfach in den Aschekübel. Ralf Greiner: „Wir arbeiten eben sehr umweltbewusst, das bringt aber schon unser Handwerk so mit sich.“ Künftig dürfen sie mit der Urkunde, überreicht von Staatssekretär Olaf Möller (Grüne), werben.

Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.