Henry Trefz über eine touristisch interessante Randgruppe

Wohnmobilbesitzer? Sind das nicht die tendenziell Gescheiterten, die den Ausstieg aus dem konventionellen Leben nicht ganz freiwillig erlebten, ihn aber trotzdem als Absicht verkaufen? Und die dann meist öfter stehen, als in Bewegung sind, in einem Gefährt, das seine besten Tage fast immer hinter sich hat? Das in Krimis in neun von zehn Fällen einem Gangster oder wahlweise einer Geisel als Obdach dient und sehr gern zum Schluss via Gasexplosion effektvoll in die Luft fliegt? Wer erinnerte sich nicht an Walter Whites Drogenküche aus der Serie „Breaking Bad“?  Henry Trefz über Blickwinkel und Scheuklappen.

Klischees sind ja meist ebenso haltbar und unzutreffend, doch wer sich an Touristen-Hotspots dieser Welt umtut, dem fallen sie auf, die langen Reihen weißer, großer und sehr oft erstaunlich neuer Wohnmobile, deren Lenker vor allem eins sind: Schnell da – aber auch ebenso schnell wieder weg. Mobil eben.

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