Hobby-Schauspieler strapazieren Oberschöblinger Zwerchfelle

Oberschöbling.  Möhrenbacher Theatergruppe brachte Licht in heitere Lügengeschichten

Einen unterhaltsamen Nachmittag boten die Möhrenbacher Hobby-Schauspieler mit ihrem Stück "Lügen haben kurze Beine" in Oberschöbling.

Einen unterhaltsamen Nachmittag boten die Möhrenbacher Hobby-Schauspieler mit ihrem Stück "Lügen haben kurze Beine" in Oberschöbling.

Foto: Gerd Wagner

Leckere Gaumenfreuden und jede Menge Heiterkeit wurden am ersten Adventssonntag im Oberschöblinger Kultursaal geboten. Bis auf den letzten Platz besetzt, war dieser für ein paar Stunden zu einem Landtheater umfunktioniert worden, für das sich die hiesige Kirmesgesellschaft den Hut aufgesetzt hatte. Als Hauptakteure auf der Bühne konnte man bereits zum sechsten Mal die Hobby-Schauspieler aus dem neuerdings Ilmenauer Ortsteil Möhrenbach begrüßen, zu denen einst Stephan Sonnefeld den Kontakt geknüpft hatte. Sie genießen nicht nur in und um Gehren einen guten Ruf mit ihren stets lustigen Dialogen bei den maßgeschneiderten dörflichen Stücken, wo auch der Dialekt sein übriges tut. In diesem Jahr präsentierte das siebenköpfige Ensemble vom Fuße des Langen Berges ein Stück, welches den verheißungsvollen Namen „Lügen haben kurze Beine“ trug, mit vielen humoristischen Einlagen nicht geizte und aus der Feder von Margitta Stieler stammt.

Moritat von den Lügen mit kurzen Beinen

Bei diesem lange heillosen Verwirrspiel hatte Hans, Freund des Hofbauern Anton, ein großes Problem. Sein vermögender Onkel Gustl hatte ihm Geld zum Kauf eines Bauernhofs überwiesen. Später nochmals, als Hans ihm mitgeteilt hatte, geheiratet zu haben und Vater geworden zu sein. Nun will der Onkel die kleine Familie auf deren Hof besuchen, doch weder das eine noch das andere kann Hans sein eigen nennen. Er hat das ganze Geld durchgebracht.

Nun bittet er den Freund, ihm Hof, Frau und Kind während des Besuches des Onkels zu leihen. Bei Hof sowie Kind ist Anton bereit, aber nicht bei der Frau. Stattdessen bietet er ihm seine Schwägerin Maria an. Nach und nach durchschaut der Onkel jedoch das falsche Spiel und letztendlich muss man die wahren Verhältnisse gestehen. Gustl ist jedoch recht schnell versöhnt unter der Bedingung, dass Hans einen Hof erwirbt, Maria heiratet und den Onkel recht schnell zum „Großonkel“ macht.

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