Holz-Flori aus Thälendorf startet beim „Supertalent“

Thälendorf/Bremen.  „Holz-Flori“, alias Florian Lindner, kommt ins Fernsehen. Am Sonnabend tritt er in der neuen Staffel der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ auf.

Florian Lindner (links), Kettensägenkünstler aus Thälendorf, hat während der Aufzeichnung des "Supertalents" eine Dieter-Bohlen-Skulptur aus Holz hergestellt. 

Florian Lindner (links), Kettensägenkünstler aus Thälendorf, hat während der Aufzeichnung des "Supertalents" eine Dieter-Bohlen-Skulptur aus Holz hergestellt. 

Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

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Eben noch hat Florian Lindner die Heilige Familie als Holzkrippe auf dem Saalfelder Weihnachtsmarkt aufgestellt. Man kennt „Holz-Flori“ vom Skulptur-Rabatz in Großgölitz, wo er im Sommer 15 der besten Kettensägenkünstler aus elf Nationen in Thüringen begrüßte, von Kettensägen-Events in England, Dänemark oder den USA. Jetzt kommt der vielseitige Thälendorfer zu uns ins Wohnzimmer. Am Sonnabend ist er bei RTL Kandidat für „Das Supertalent“.

Dabei mangelt es nicht an Prominenz. In dieser Staffel sitzt neben Komponist, Produzent und Ex-Modern-Talking-Sänger Dieter Bohlen und dem Choreografen Bruce Darnell die Sängerin, Entertainerin und Influencerin Sarah Lombardi (26) in der Jury. Die drei Juroren suchen gemeinsam das spektakulärste und außergewöhnlichste Unterhaltungstalent. Die Showreihe wird von Daniel Hartwich moderiert.

Fünffacher Vater lebt von der Kettensägenkunst

„Ich bin seit 15 Jahren Kettensägenschnitzer, das heißt, ich säge mit grobem Werkzeug filigrane Skulpturen,“ wird Florian Lindner in einer Mitteilung des Senders zitiert. Bereits als 14-Jähriger habe der heute 35-Jährige seinen Vater zur Waldpflege begleitet und dort seine Leidenschaft für das Bearbeiten von Holz entdeckt. Sein Lieblingsholz sei Eiche. Im März 2011 hatte der Thüringer beschlossen, sich mit seiner Holzkunst selbstständig zu machen – und kann seine Frau und mittlerweile fünf Kinder damit gut ernähren. Florian ist inzwischen dreimaliger Deutscher Meister in der Kettensägenkunst (2010, 2011, 2014), weiß der Sender. „Ich hoffe, dass alles klappt und dass es den dreien gefällt“, wünscht sich Florian für seinen Auftritt auf der Supertalent-Bühne. Ob er die Jury mit seiner Kettensägenkunst überzeugen kann, erfahren die Zuschauer am kommenden Samstag, dem 7. Dezember, bei „Das Supertalent“, um 20.15 Uhr bei RTL.

Die Konkurrenz ist nicht zu verachten. In 14 Folgen werden die unterschiedlichsten Künstler auf der großen Bühne ihr Können präsentieren. Ob Einzeltalente oder Gruppenperformances, Laien oder Profis, Jung oder Alt, Mensch oder Tier: „Das Supertalent“ ist die Show, in der jedes Talent willkommen ist. Von Akrobatik und Feuershows über Magie bis hin zu Comedy- und Gesangstalenten.

Ungewöhnliche Talente und alte Bekannte

Jüngste Teilnehmerin der diesjährigen Staffel ist eine fünfjähriger Hiphop-Tänzerin, der älteste ist ein 84-jähriger Sänger. Außerdem treten laut RTL auch wieder einige Tiere auf, darunter Hunde, Pferde sowie ein Flohzirkus. Zudem gibt es ungewöhnliche Acts wie einen Schnellesser, einen Strong Man, der mit seinem Kopf Beton einschlägt, sowie den Battery-Man, der Strom leiten kann. Und auch einige Bekannte aus früheren Sendungen werden es in diesem Jahr wieder versuchen.

Damit Supertalent-Unkundige, die sich den lokalen Kandidaten im Privatfernsehen ansehen wollen, die Spielregeln verstehen: Die dreiköpfige Jury bewertet die außergewöhnlichen Performances. Mit dem Drücken des grünen Buzzers zeigt der Juror, dass ihm der Auftritt gefällt. Wenn ein Auftritt nicht gefällt, kann die Jury dies mit Hilfe des roten Buzzers zeigen. Mit zwei roten Buzzern ist für den Kandidaten der Traum vom Supertalent ausgeträumt.

Die Aufzeichnungen der Castings fanden übrigens schon vom 10. bis 25. August 2019 im Metropoltheater in Bremen statt. Das große Finale gibt es dann am 21. Dezember live aus den MMC Studios in Köln zu sehen. Gut möglich, dass es in diesem Jahr in Thälendorf eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung gibt. Das Daumendrücken seiner hiesigen Fans dürfte dem sympathischen Familienvater jedenfalls gewiss sein.

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