Itting-Garagen: Bis Weihnachten fällt das Gerüst

Probstzella.  Innenausbau zieht sich möglicherweise bis ins nächste Jahr. Die Außenarbeiten sind dafür so gut wie beendet.

Itting-Garagen Probstzella: Noch bis Jahresende 2019 saniert die Gemeinde Probstzella die im Bauhausstil ausgeführten Itting-Garagen. 

Itting-Garagen Probstzella: Noch bis Jahresende 2019 saniert die Gemeinde Probstzella die im Bauhausstil ausgeführten Itting-Garagen. 

Foto: Robin Kraska

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Die Sanierung der denkmalgeschützten Itting-Garagen zu Füßen des Haus des Volkes in Probstzella geht voran, verzögert sich aber leicht. Wie Projektbetreuer und Architekt Ken Koch vom Berliner Architekturbüro Brenne mitteilt, kann die Innensanierung nach jetzigem Stand wohl nicht mehr 2019 abgeschlossen werden. „Ich schätze ganz ehrlich, dass wir es nicht schaffen können“, sagt Koch. Ein Grund sei die starke Auslastung der Firmen, die personell kaum aufstocken könnten, aber auch gewisse Verzögerungen in Planung und Ausschreibung der TGA (Technische Gebäudeausrüstung). Auch hätten sich bei der Zufahrtsrampe am markanten südlichen Kopfende der Garagen doch stärkere Mängel herausgestellt, als zunächst vermutet. „Aber so ist das, wenn man in einem alten Baubestand arbeitet.“

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten: Ab 16. Dezember soll das Gerüst an der Straßenseite abgebaut und dem Betrachter so nach rund siebenmonatiger Verhüllung ein Blick auf die bauzeitlich wiederhergestellte Fassade ermöglicht werden. „Das ist unser Weihnachtsgeschenk für Probstzella“, sagt Ken Koch. Gleichzeitig geht damit auch die halbseitige Sperrung mit Ampelregelung in der Bahnhofstraße zu Ende. Laut Gemeindeverwaltung besteht die verkehrsrechtliche Anordnung noch bis zum 19. Dezember.

Der jüngsten der wöchentlichen Bauberatungen am Montag zufolge, sollen bereits kommende Woche die aufgearbeiteten Originalfenster eingesetzt und der Blitzschutz montiert werden.

Die in den Dreißigerjahren vom Haus-des-Volkes-Architekten Alfred Arndt entworfenen Garagen werden seit Mai aufwendig saniert, was mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Nationales Projekt des Städtebaus“ gefördert wird. In ihnen entstehen zwei Wohnungen sowie Gewerberäume und – wie einst – einige Garagen für private Nutzer.

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