Jubiläen beim Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg

Bad Blankenburg.  Das Evangelische Allianzhaus in Bad Blankenburg feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen.

Alte und neue Gebäude der Deutschen Evangelischen Allianz. Im vergangenen Jahr fanden sich dort rund 2000 Gäste allein ihm Rahmen der Allianzkonferenz ein.

Alte und neue Gebäude der Deutschen Evangelischen Allianz. Im vergangenen Jahr fanden sich dort rund 2000 Gäste allein ihm Rahmen der Allianzkonferenz ein.

Foto: Archivfoto: Maik Schuck

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Transporter, Material, Gerüste und Bauarbeiter: Auf dem Gelände des Evangelischen Allianzhauses in Bad Blankenburg herrscht derzeit reges Treiben. Gabriele Fischer, die das Haus seit März 2019 leitet, sieht zufrieden auf die neusten Fortschritte. „Grundsanierung des ,Haus des Friedens’“, kommentiert sie. Doch das ist nicht das einzige Projekt, das auf dem Schreibtisch der Hausleiterin liegt. Das für die Einrichtung wohl bedeutendste Event bleibt die Allianzkonferenz.

„Allianz bedeutet Bündnis“, erklärt Gabriele Fischer. So definieren sich Christen dort über ihre Gemeinsamkeiten statt durch Unterschiede. So wird immer wieder aufs Neue versucht, den geistlichen

Auftrag zu erfüllen. Als Gemeinschaft. „Wir Christen müssen zusammenstehen“, sagt sie. Und gerade das war es, was ihr den Einstieg in Bad Blankenburg im vergangenen Jahr erleichtert hat.

Nach 25 Jahren in Niedersachsen führten sie ihre Schritte nach Thüringen, wo sie freundlich empfangen und unterstützt wurde. „Zunächst musste ich mich einfinden; schauen, was hier funktioniert und was man eventuell noch optimieren kann“, erzählt sie von ihren ersten Wochen und Monaten.

Luft nach oben gibt es hinsichtlich der Belegung der Zimmer an den Wochentagen. Dagegen seien die Wochenenden meist gut gebucht. Insgesamt 2000 Besucher waren im vergangenen Jahr bei der Allianzkonferenz zu Gast in den Räumlichkeiten. 75 Veranstaltungen wurden zu diesem Anlass angeboten. Die Gäste verteilten sich auf die Zimmer der Einrichtung, fanden aber auch in umliegenden Unterkünften Platz. Die Veranstaltungen fanden nicht nur im Allianzhaus statt, sondern auch an Orten wie der Stadthalle und der Kirche in Bad Blankenburg.

„Wir freuen uns über die vielen guten Kooperationen, die wir hier pflegen“, sagt die 53-jährige Hausleiterin. „Auch die Zusammenarbeit mit den Behörden empfand ich sehr positiv“, bewertet sie rückblickend.

Trotz der 2000 Konferenzbesucher, die teilweise aus ganz Deutschland anreisten, soll die Einrichtung bekannter werden – besonders auch in der Region. „Viele wissen gar nicht, dass wir hier ein öffentliches Café haben.“ Zwar sei das Allianzhaus in erster Linie eine Einrichtung für Christen, aber gerade bezüglich des Cafés laute die Devise: „Jeder ist willkommen, wir fragen nicht nach einem Taufschein“, wie die Leiterin lächelnd sagt. Das Café feiert bald Zehnjähriges.

Ein weiteres Jubiläum ist das der Allianzkonferenz. Zum 125. Mal wird sie in diesem Jahr stattfinden, und zwar vom 29. Juli bis zum 3. August. Pläne dafür gibt es bereits. „Zur Jubiläumskonferenz bringen wir Anna von Weling, die Gründerin des Allianzhauses, auf die Bühne. Das wird ein tolles Theaterprojekt für Bad Blankenburg und darüber hinaus. Anna von Weling, unsere Gründerin, war eine echte Mutter des Glaubens und auch eine Pionierin des Glaubenslebens, nicht nur in Thüringen, sondern weltweit“, sagt Fischer.

Doch zunächst wird das renovierte Haus eingeweiht. Eingelebt hat sich die neue Leiterin offensichtlich bereits voll und ganz.

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