Kindergarten „Schiller-Burg“ in der Schillerschule wird einer der modernsten Rudolstadts

Rudolstadt  Räumliche Umbauten in der Schillerschule waren nötig, um eine dauerhafte und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung durch die AWO Rudolstadt sicherzustellen. Derzeit wird die Baumaßnahme, die offiziell am 15. April 2019 begann, für insgesamt 236.400 Euro fertiggestellt.

Für alles, was draußen gebraucht wird, ist mit einem kleinen Anbau gedacht, den hier Mitarbeiter der Firma Bierbach Garten- und Landschaftsbau entstehen lassen.

Für alles, was draußen gebraucht wird, ist mit einem kleinen Anbau gedacht, den hier Mitarbeiter der Firma Bierbach Garten- und Landschaftsbau entstehen lassen.

Foto: Norbert Kleinteich

Noch im Frühjahr vor drei Jahren schlugen die Wogen der Elternschaft hoch, die sich nach dem Besichtigungstermin im Mai 2016 gelegt hatten. Der Kindergarten wird nun nach der Fertigstellung einer der modernsten in Rudolstadt sein. Das bestätigte der 1. Beigeordnete Mirka Schreiber. Ursprünglich galten Räume der Schillerschule als Provisorium zur Überbrückung von Umbauarbeiten des Kindergartens „Feste Burg“. Daraus wurde eine dauerhafte, bedarfsorientierte Lösung mit nachhaltiger Wirkung.

Nunmehr sind große Räume für bis zu 60 Kindern geschaffen worden, die reichlich Platz für eine optimale Obhut bieten. Insbesondere sind 20 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahre entstanden. Wichtig dazu: Der gesamte Sanitärbereich für die Betreuung der Kinder von null bis sechs Jahren wurde den Erfordernissen entsprechend neu umgebaut. Kinder unter zwei Jahren erhielten einen Kleinkinderbereich. Auch das was dazu gehört hat man bei der Planung nicht vergessen. Das sind u.a. solche Dinge wie Kinderwagenraum und Kinderwagenrampe.

Überhaupt waren die Baumaßnahmen aufgrund gesetzlicher Vorgaben für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren zwingend erforderlich, wie es von der Stadtverwaltung Rudolstadt heißt. So waren die Auflagen, wie beispielsweise für Brandschutz, für eine dauerhafte Nutzung der Räume als Kindereinrichtung voll umzusetzen.

Umfangreiche Arbeiten waren auch im Außenbereich für einen neuen Spielplatz notwendig, die vor allem auch vorbereitenden Charakter hatten. So galt es u.a. einen Großteil des bestehenden Pflasters auszulagern, um die neuen Spielflächen anzulegen. Ebenso musste ein Teil des Hangs für die Rutsche abgetragen werden. Nun bilden zwei neue Spielgeräte, ein Sandkasten, eine Rutsche und der Sonnenschutz ideale Möglichkeiten zur Beschäftigung der Kinder im Außenbereich. Dazu ist auch das benachbarte Spielfeld der Schillerschule nutzbar. Saniert wurde dazu die Treppenanlage. Ein kleiner Fachwerkbau dient zur Unterstellung von Geräten.

Leiterin Susanne Marquardt ist sehr froh gestimmt: „Es ist sehr viel Positives passiert, es war eine turbulente Zeit“, sagte sie und sie sei froh, dass nun alles zu einem Ende komme. Viel Freude herrschte über die Förderung der Maßnahme durch den Bund, da die Zusage über eine lange Zeit auf sich warten ließ. Insgesamt gäbe es eine positive Rückmeldung. In Kürze könne man nun durchstarten, denn einige neue Kinder seien nun schon angekommen, die sich sicher im neuen U2-Neubau sehr wohlfühlen werden. Jedes der zwei Gebäude der „Festen Burg“ habe seinen Charme und das in der Schillerschule habe nun den Namen „Schiller-Burg“. Die Räume seien vorteilhaft auf einer Ebene und schön gestaltet.

Den bisherigen Resonanzen zufolge hat sich ganz sicher die Investition gelohnt. Die beträgt allein für den U2-Umbau einen Gesamtkostenanteil von 136.000 Euro. Aus dem Bundesförderprogramm fließen 74.700 Euro ein. An Eigenmitteln müssen immerhin 61.300 Euro berappt werden. Zwar nicht ganz so viel, aber immerhin 56.600 Euro investiert Rudolstadt für die zwei Spielflächen. Der Bund fördert sie mit 54.000 Euro.

An der gesamten Baumaßnahme unter der Leitung des Cumbacher Architekturbüros Kalff beteiligten sich insgesamt neun Firmen. Den Zuschlag erhielten allesamt Unternehmen der Region.

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