Klima-Pavillon des Landes sieht Saalfeld im Jahr 2100 unter Wasser

Jena/Saalfeld  Eine Zeitreise soll auf mögliche Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. Zu sehen ist die Ausstellung derzeit im Jenaer Paradies.

Ein Taucher schwimmt an den Türmen der Saalfelder Johanneskirche vorbei. Eine fiktive Zeitreise sagt eine Flutung der Stadt voraus.

Ein Taucher schwimmt an den Türmen der Saalfelder Johanneskirche vorbei. Eine fiktive Zeitreise sagt eine Flutung der Stadt voraus.

Foto: Thomas Spanier

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Es ist ein verstörendes Bild: Ein Taucher schwimmt an den Türmen der Saalfelder Johanneskirche vorbei. 25 Jahre nach der Flutung von „Niedersaalnitz“ wird im Jahr 2121 zu einer Gedächtnisfahrt eingeladen, um an den Bau einer neuen Talsperre zu erinnern, ohne die weite Teile Ostthüringens hätten entsiedelt werden müssen, „weil es keine sichere Vorsorge gegen die Flutgefahr und keine sichere Versorgung mit Trinkwasser mehr gegeben hätte“.

So steht es in der Beschreibung der fiktiven Zeitreise ins nächste Jahrhundert, mit der auf mögliche Folgen des Klimawandels aufmerksam gemacht werden soll, auf Sommerdürren, Starkniederschläge und Hochwasser.

Zu sehen ist das Ganze im Klima-Pavillon des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz, der noch bis Mitte September auf der Rasenmühleninsel im Jenaer Paradies zu sehen ist. Im nächsten Jahr soll er nach Gera umziehen.

Der futuristische Kuppelbau zeigt eine Ausstellung rund um brisante Fragen der Klimapolitik und bietet Raum für Aktionen, Vorträge und Diskussionen mit Wissenschaftlern, Politikern und engagierten Bürgern. Ein starker Akzent liegt auf Ratgeberangeboten, wie jeder Bürger selbst den eigenen Klima-Fußabdruck auf dem Planeten schmälern kann.

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