Kombus investiert 2020 rund 5,2 Millionen Euro

Saalfeld/Rudolstadt.  Neue Fahrzeuge, bessere Fahrgastinformationen und mehr Videoüberwachung - was sich das Busunternehmen vorgenommen hat.

Am Busbahnhof in Saalfeld bringen Mitarbeiter der EPSa im Auftrag der Kombus GmbH eine neue elektronische Anzeigetafel an.

Am Busbahnhof in Saalfeld bringen Mitarbeiter der EPSa im Auftrag der Kombus GmbH eine neue elektronische Anzeigetafel an.

Foto: Thomas Spanier / OTZ

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Rund 5,2 Millionen Euro will die Kombus GmbH in diesem Jahr investieren. Das erklärte Dirk Bergner, Geschäftsführer des Nahverkehrsunternehmens, auf Anfrage dieser Zeitung.

Fast zwei Dutzend neue Fahrzeuge werden angeschafft

Das Gros der Gelder geht für die weitere Modernisierung des Fuhrparks drauf. Allein 3,2 Millionen Euro will man für neue Busse ausgeben. Außerdem angeschafft werden drei Kleinbusse, zwei Pkw und ein Abschlepp- und Bergefahrzeug für den Betriebshof in Saalfeld. Der Iveco kostet allein rund 100.000 Euro und soll den alten Mercedes ersetzen. Für die Instandsetzung der Betriebshöfe sind rund 250.000 Euro eingeplant.

Eine eher kleinere Investition mit einem Umfang von 75.000 Euro wird bereits realisiert. Die Saalfelder Firma EPSa, die die europaweite Ausschreibung gewann, ersetzt auf dem Busbahnhof der Kreisstadt gerade zwei große elektronische Anzeigetafeln und neun Bahnsteiganzeigen. An zehn weiteren Haltestellen im Kombus-Gebiet soll die Fahrgastinformation in diesem Jahr ebenfalls verbessert werden.

Videoüberwachung in vier von zehn Bussen

Fortgesetzt wird laut Bergner auch die Ausstattung von Bussen mit Videoüberwachung. 2020 sollen weitere 15 Fahrzeuge mit jeweils vier Kameras umgerüstet werden. Die Aufzeichnungen werden nach 72 Stunden automatisch gelöscht und nur bei Bedarf ausgewertet, beispielsweise, wenn ein Straftatverdacht besteht. „Inzwischen haben etwa 40 Prozent unserer Busse Videoüberwachung, darunter alle Stadtbusse“, so der Geschäftsführer.

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