Kommentar: Sieh, das Gute liegt so nah?

Robin Kraska über die Wiedereröffnung der Hotels in Saalfeld-Rudolstadt.

Robin Kraska.

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Foto: Sascha Fromm

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Laut Goethes Vierzeiler „Erinnerung“ ist es zu Hause vereinfacht gesagt ja doch am Schönsten. Warum also in die Ferne schweifen? Nun, wer diesen Drang verspürt und ihm bestenfalls auch nachgibt (oder nachgeben kann), zeigt zunächst Mal ein Minimum an Offenheit für Neues. Die Reiselust der Deutschen ist bekannt.

Für unzählige Länder und Regionen ist Tourismus der mit Abstand wichtigste und teils einzige nennenswerte Wirtschaftszweig. Sicher ist es zu verschmerzen, wenn es 2020 einmal nichts mit dem Überseeurlaub wird. Doch ein kleiner Tapetenwechsel pro Jahr muss legitim sein.

Spitzenpolitiker werben längst für eine Sommerfrische im eigenen Land. Das muss ja nicht gleich heißen vor der eigenen Haustür. Wobei es nicht schaden kann, die vertraut geglaubte Heimat neu zu entdecken. Hotels und Pensionen sind wieder offen – jetzt müssen wir nur noch gute Gastgeber sein!

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