Lehrlinge aus Aschau gehören zu den Besten ihres Fachs

Aschau.  Die Königsee Implantate GmbH in Aschau ist als Top-Ausbildungsunternehmen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt ausgezeichnet worden.

Sophie Dittrich will Zerspanungsmechanikerin werden. Im firmeneigenen Ausbildungszentrum von Königsee Implantate lernte sie unter Anleitung von Ausbildungsleiter Danny Reise die Grundlagen der Metallbearbeitung.                          

Sophie Dittrich will Zerspanungsmechanikerin werden. Im firmeneigenen Ausbildungszentrum von Königsee Implantate lernte sie unter Anleitung von Ausbildungsleiter Danny Reise die Grundlagen der Metallbearbeitung.                          

Foto: Anne-Katrin Schnappauf / IHK

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Top-Ausbildungsunternehmen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt – diesen Titel verlieh die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostthüringen jetzt an die Königsee Implantate GmbH in Aschau (Allendorf). Geschäftsführer Frank Orschler und sein Ausbildungsteam sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, die sie als Wertschätzung ihrer Arbeit verstehen.

„Für uns bedeutet Berufsausbildung nicht nur den Rahmenplan zu erfüllen. Wir sehen darin auch ein Stück Erziehungsauftrag und legen Wert darauf, dass in dem neuen Lebensabschnitt aus Jugendlichen junge Erwachsene werden“, betont Ausbildungsleiter Danny Reise. Ausgeprägte Sozialkompetenzen sind für ihn wichtiger als die Eins auf dem Zeugnis. Die Leistungen würden sich dann automatisch verbessern, sagt er.

Ohnehin stehen die Chancen für denjenigen gut, der bei Königsee Implantate eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker macht, einer der Besten seines Faches zu werden. Seit Eröffnung des Ausbildungszentrums im August 2010 in Unterschöbling gehörten die Lehrlinge bei den IHK-Abschlussprüfungen stets zu den Prüfungsbesten in ihrem Beruf.

Chancengleichheit in der „Männerdomäne“

Im Ausbildungszentrum lernen die künftigen Facharbeiter in den ersten beiden Jahren mit Feile, Bearbeitungsmaschinen und CNC-Technik den Umgang mit dem Werkstoff Metall kennen und trainieren. „Sie müssen wissen, wie sich eine Maschine anhört oder wie Späne aussehen. So können sie später die komplexe CNC-Technik bewusster steuern und auch bei Problemen Ursachen erkennen und abstellen“, so Reise. Im dritten Lehrjahr wechseln die Azubis dann in die Produktion.

Das Unternehmen legt zudem Wert auf Chancengleichheit in der vermeintlichen „Männerdomäne“. So beginnt Sophie Dittrich ihr drittes Ausbildungsjahr und Lilly Böhm beendet Anfang 2021 ihre Ausbildung. „Wir bilden für unseren eigenen Bedarf aus. 90 Prozent unserer Azubis bleiben nach erfolgreichem Abschluss bei uns“, so Reise.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.