Niedrige Wahlbeteiligung deutet sich bei Landratswahl in Saalfeld-Rudolstadt an

Saalfeld/Rudolstadt.  Bis 17 Uhr haben im Städtedreieck noch keine 40 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt.

Das Saalfelder Schloss, Sitz des Landratsamtes Saalfeld-Rudolstadt, von der Parkseite aus gesehen.

Das Saalfelder Schloss, Sitz des Landratsamtes Saalfeld-Rudolstadt, von der Parkseite aus gesehen.

Foto: Thomas Spanier

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Wahlen in Zeiten von Corona sind offenbar alles andere als ein Straßenfeger. Bei der Wahl eines neuen Landrates im Kreis Saalfeld-Rudolstadt sind bis 17 Uhr weniger als 40 Prozent der Wahlberechtigten an die Urne getreten oder haben vom Recht der Briefwahl Gebrauch gemacht. „Das ist - auch im Vergleich mit früheren Wahlen - ein sehr niedriger Wert“, sagte Kreiswahlleiter Rudolf Averdung.

Eine Stunde vor Schließung der Wahllokale habe die Wahlbeteiligung in Saalfeld und Rudolstadt zwischen 30 und 40 Prozent, in Bad Blankenburg bei etwa 30 Prozent gelegen, so Averdung. Probleme mit der Einhaltung der Hygieneregeln haben es nirgends gegeben. Der Wahlleiter sprach von einem sehr entspannten Wahltag.

Im gut 103.000 Einwohner zählenden Landkreis Saalfeld-Rudolstadt sind an diesem Sonntag rund 89.300 Wahlberechtigte zur Wahl eines Landrates aufgerufen. Auf dem Stimmzettel stehen Amtsinhaber Marko Wolfram (SPD) sowie als Herausforderer Maik Kowalleck (CDU) und Brunhilde Nauer (AfD).

In der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel wird am selben Tag ein neuer hauptamtlicher Bürgermeister gewählt. Auch hier gibt es mit Toni Hübler (CDU), Frank Dietzel (Linke) und Einzelbewerberin Katharina Schaubitzer drei Bewerber um das Amt.

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