Nun amtlich: Rudolstadt Festival wird abgesagt

Rudolstadt.  Lange hat man gewartet, jetzt aber kam die Absage. Das Programm mit dem Länderschwerpunkt Deutschland soll weitgehend auf 2021 übertragen werden.

Rund 150 Bands und Solokünstler spielten im vorigen Jahr an vier Tagen etwa 300 Konzerte; hier Desmadre Orkesta im Heinepark.

Rund 150 Bands und Solokünstler spielten im vorigen Jahr an vier Tagen etwa 300 Konzerte; hier Desmadre Orkesta im Heinepark.

Foto: Sascha Fromm

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Lange hat man gezögert und gehofft, dass es doch noch stattfinden kann. Irgendwie. Angekündigt war eine Entscheidung bis Ende April. Jetzt aber haben Bund und Länder mit ihren Regelungen zum Umgang mit der Coronapandemie den Organisatoren des Rudolstadt Festivals die Entscheidung abgenommen. Und die heißt: Absage für 2020. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

„Als Organisationsteam des größten deutschen Festivals für Roots, Folk und Weltmusik bedauern wir natürlich sehr, in diesem Sommer nicht wie geplant unsere 30. Ausgabe feiern zu können. Aber selbstverständlich unterstützen wir die Entscheidung und begrüßen sehr, dass es nun bundesweit eine klare Regelung gibt“, erklärte Miriam Rossius, die Pressesprecherin des Festivals.

Nächste Auflage vom 1. bis 4. Juli 2021

Das Programm soll vom 1. bis 4. Juli 2021 möglichst so umgesetzt werden wie ursprünglich geplant. Das umfasse die Konzerte zum Länderschwerpunkt Deutschland und die Auftritte der mehr als 100 ausgewählten Bands aus rund 40 Ländern. Auch der Deutsche Weltmusikpreis RUTH soll wie angekündigt an den Verein Kölner Humba gehen.

Bereits gekaufte Tickets für 2020 würden selbstverständlich erstattet. Wer online bestellt hat, erhält eine E-Mail mit den Informationen zur Rücküberweisung des bezahlten Betrags. Karten, die an Vorverkaufsstellen erworben wurden, können dort vom 27. April bis zum 27. Juni zurückgegeben werden. „Inzwischen erreicht uns auch regelmäßig die Nachfrage, ob der Betrag für Festivaltickets ganz oder teilweise gespendet werden kann.“, so Rossius. Über diesen Zuspruch des Publikums freue man sich sehr und sei von der Hilfsbereitschaft beeindruckt. Jeder einzelne Beitrag stärke die Musik- und Kulturlandschaft nicht nur in Thüringen. Darum werde man ab Mitte Mai eine entsprechende Spendenmöglichkeit einrichten.

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