Oktober bescherte Tourismus in Region Saalfeld-Rudolstadt noch Zuwachs

1,6 Prozent mehr Gäste im Thüringer Wald

Ein Mountainbiker an der Schutzhütte Nase mit Blick auf den Saalebogen bei Kaulsdorf.

Ein Mountainbiker an der Schutzhütte Nase mit Blick auf den Saalebogen bei Kaulsdorf.

Foto: Andreas Albrecht, Regionalverbund Thüringer Wald

Saalfeld. Gegen den sonstigen Trend in Thüringen hat die Zahl der Touristen im Reisegebiet Thüringer Wald, zu dem fast der gesamte Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gehört, im Oktober vorigen Jahres noch einmal leicht gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres zugelegt. Laut Mitteilung des Landesamtes für Statistik wurden in den Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten sowie auf Campingplätzen im letzten Monat vor dem erneuten Lockdown genau 130.402 Gäste gezählt, was einer Steigerung von 1,6 Prozent entspricht. Mit insgesamt 425.000 legten auch die Übernachtungen um 8,2 Prozent zu. Landesweit hingegen wurden im Oktober rund 32.000 und damit etwa 8,6 Prozent weniger Ankünfte verzeichnet, die Zahl der Übernachtungen sank um 1,9 Prozent auf rund 949.000.

Aufs ganze Jahr geschaut, war 2020 für den Tourismus in der Region ein desaströses. Demnach sank die Zahl der Ankünfte im Reisegebiet Thüringer Wald bis Ende Oktober um knapp 31 Prozent im Vergleich zu 2019. Auch das Saaleland, zu dem aus dem hiesigen Landkreis die Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel gehört, verlor 30,8 Prozent bei den Gästeankünften. Die gebuchten und bezahlten Übernachtungen gingen um rund 25 Prozent im Thüringer Wald und etwa 23 Prozent im Saaleland zurück. jv