Pilzberater besprechen in Hoheneiche ihre Vorhaben für die Saison

Saalfeld/Rudolstadt  Zum Beginn des Pilzjahres treffen sich die Pilzsachverständigen des Landkreises jedes Jahr im Frühjahr in Hoheneiche. Zum Auftakt stand diesmal das Totengedenken für Peter Plank im Mittelpunkt, der zusammen mit seiner Frau Edith über viele Jahre ein wichtiges Mitglied der Gruppe war. Zugleich konnte Edith Plank, über viele Jahre Kreisbeauftragte, für ihre 40-jährige Zugehörigkeit zum Gremium geehrt werden.

Die Dickfuß-Morchel (Morchella esculenta var. crassipes) war Highlight der Tagung der Pilzberater. Sie wurde bei Saalfeld gefunden.

Die Dickfuß-Morchel (Morchella esculenta var. crassipes) war Highlight der Tagung der Pilzberater. Sie wurde bei Saalfeld gefunden.

Foto: Bernd Rudolph

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Für das Jahr 2019 haben sich die Pilzsachverständigen, an deren Spitze derzeit Bernd Rudolph als Kreisbeauftragter und Ursel Scholz als seine Stellvertreterin stehen, wieder ein umfangreiches Programm vorgenommen, dessen zeitlicher Schwerpunkt in der Pilzsaison liegt. Am 25. August werden die Pilzberater wieder am Wald- und Wiesenfest in Leutenberg teilnehmen. In Verbindung mit der Naturparkverwaltung gibt es am 28. September eine Pilzwanderung. Die Kreispilzausstellung ist am 7. September in Hoheneiche geplant, weitere Ausstellungen soll es am 28. September im Naturparkhaus und am 5. Oktober bei OBI in Schwarza geben.

Ein Höhepunkt wird in diesem Jahr die ThAM- und Boletus-Tagung vom 10. bis 13. Oktober in Bad Blankenburg sein, wenn sich die heimischen Pilzberater als Gastgeber mit Exkursionen in das Tagungsprogramm einbringen. Im Abstand von zwei Jahren führt die Thüringer Arbeitsgemeinschaft Mykologie e.V. (ThAM) ihre Vortrags- und Exkursionstagung durch. 2019 in Bad Blankenburg wird dabei die Boletus-Tagung Huckepack genommen. „Wir hoffen auf ein deutlich besseres Pilzjahr als 2018“, so Bernd Rudolph. Und freute sich mit seinen Kollegen über die ersten außergewöhnlichen Funde – wie Dickfuß-Morchel, Winter-Zitzenstielbovist, Weißdorn-Gitterrost, Weitlöchriger Stielporling und früher Ackerling.

Bemerkenswert ist auch der statistische Rückblick aufs Jahr 2018: In dem pilzarmen Jahr wurden 288 Beratungen und 360 Bestimmungen durchgeführt. „Dabei haben wir 110 Giftpilze und 204 ungenießbare Pilze aussortiert, so wenig wie noch nie in unserer Gruppe“, so Rudolph.

Erfreulich war die Medienresonanz mit Presseartikeln unter anderem in der Ostthüringer Zeitung und Mitwirkung im MDR und beim SRB – und der Auftritt bei MMM – dem heiteren Beruferaten am Theater in Rudolstadt im Dezember. (red)

Bernd Rudolph, Könitz: Tel. 036732/22273

Ursel Scholz, Wittmansgereuth: Tel. 03671 / 530823

Gerd Lippmann, Leutenberg: Tel. 036734 / 22296

Elke Bartz, Reschwitz: Tel. 03671 / 512361

Diter Lang, Wickersdorf: Tel. 036736 / 22227

Peter Jahn, Meura: Tel. 036701 / 30729

Barbara Nikelski, Remda: Tel. 036744 / 22502

Sven Heinz,Lichte: Tel. 01791185482

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