Reinhard-Lakomy-Ensemble begeistert mit Traumzauberbaum die Kinder in Bad Blankenburg

Bad Blankenburg  Das Reinhard-Lakomy-Ensemble begeisterte über 200 seiner Besucher in Bad Blankenburg.

Moosmutzel und Mimmelitt führen die Lacky-Lok an.

Moosmutzel und Mimmelitt führen die Lacky-Lok an.

Foto: Roberto Burian

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

So eine Aufregung! Der Traumzauberbaum hat erfahren, dass sein kleiner Freund Mimmelitt, das Stadtkaninchen, in Schwierigkeiten steckt. Es soll ein gefährlich quietschendes Geheimnis fangen, das nachts in der Stadt umherschleicht. Ob der Traumzauberbaum, seine Waldgeister und die Kinder helfen können?

Das Reinhard-Lakomy-Ensemble gastierte am Freitag vor über 200 großen und kleinen Besuchern in der Bad Blankenburger Stadthalle. Wer kennt ihn nicht, den Traumzauberbaum? Selbst nach dem Tod seines Erfinders Reinhard Lakomy, ist er beliebt wie eh und je.

Lakomys Witwe und ihr spielfreudiges Ensemble haben diesmal die Geschichte von einem kleinen Kaninchen, seinen Freunden und Feinden, erzählt: mit Fantasie, Witz und vielen Geschichtenliedern aus Lakomys Feder.

Die Kinder sind Feuer und Flamme. Sie nehmen das Ganze mit viel Anteilnahme auf. Da wird gekichert und getuschelt, gebrüllt und gejohlt. Die Story wird mit Songs untermalt, die ins Ohr gehen und die man mitsingen kann. Diese Geschichte hat die Großeltern einst auf Vinyl begleitet und die Enkelin dann auf CD. Das möhrensüchtige Kaninchen währt die Fitnesseuphorie des Waldgeistes ab, lässt sich aber dann nicht lange bitten, als es sieht, wie munter die Kinder die Bühne stürmen, um mitzumachen. Und sie machen gerne mit, auf der Bühne und bei der traditionellen Lacky-Lok durch den Saal.

Auch die Eltern der Kleinen werden jetzt aktiv – etliche gezückte Mobiltelefone und Kameras lichten das Spektakel ab, im Laufe des Nachmittags nicht zum letzten Mal.

Hier war Kunst für Kinder in handwerklicher Professionalität und beglückender Leichtigkeit zu erleben, ein Musical, das Lachen und Staunen in die Gesichter zauberte.

Mit Hilfe der Kinder wird das Geheimnis um die schauerlichen Geräusche schlussendlich gelüftet. Nach großen Erschrecken stellt sich heraus, das quietschende Geheimnis ist ein sehr alter, verrosteter Wetterhahn. Dieser wünscht sich nichts sehnlicher als ein bisschen Schmieröl, Farbe und ein Dach. Am Schluss gab es für die Akteure begeisterten Applaus der großen und kleinen Zuschauer.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren