Saalfelds Nachhaltigkeitsmanager nimmt seine Arbeit auf

Thomas Spanier
Seit diesem Monat im Dienst: David Theobald.

Seit diesem Monat im Dienst: David Theobald.

Foto: M. Hauswald

Saalfeld  David Theobald ist neuer Koordinator für Kommunale Entwicklungspolitik. Der 40-Jährige setzt auf Bürgerbeteiligung

Die Stadt Saalfeld hat neuerdings einen Nachhaltigkeitsmanager. David Theobald soll als neuer Koordinator für Kommunale Entwicklungspolitik (KEpol-Manager) den Weg Saalfelds zur Nachhaltigkeitsstadt mitgestalten.

Theobald ist 40 Jahre alt. Nach seinem Diplomabschluss hat er unter anderem als selbstständiger Dozent, als Jugendkoordinator des Kreissportbundes im Saale-Orla-Kreis, beim Landessportbund und in der Externen Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Saale-Orla-Kreis gearbeitet.

Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Koordination von städtischer Bürgerbeteiligung, die Umsetzung des Handlungsprogramms der im März vom Stadtrat beschlossenen Nachhaltigkeitsstrategie, das Antragsverfahren zur Fairhandelsstadt, die Entwicklung der Städtepartnerschaft mit dem bolivianischen Samaipata sowie auch Grundsatzfragen des Klimaschutzes. In seiner Arbeit wolle David Theobald eine „möglichst breite Bürgerschaft mitnehmen und mit ihnen gemeinsam die nachhaltige Entwicklung der Feengrotten- und Kurstadt gestalten“, wie er sagt. Und ergänzt: „Durch die Arbeit in der Stadt wollen wir vermitteln, dass Nachhaltigkeit die Grundlage unserer Zukunft und kein aktuelles Phänomen ist, welches nur plakativ und mit Aktionismus gelebt werden sollte.“

Saalfelds Bürgermeister Steffen Kania (CDU) und Christopher Mielke als Leiter des Bürgermeisterbüros begrüßten den neuen Mitarbeiter und wünschten ihm für die Zukunft viel Erfolg bei seiner Arbeit.Die Personalkosten der Stelle des Koordinators kommunaler Entwicklungspolitik werde zu 90 Prozent durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) über die Initiative zur Förderung einer Personalstelle zur Koordination und Umsetzung entwicklungspolitischen Engagements in Kommunen gefördert, heißt es weiter.