Schwarza: Von kleinen Akrobaten und staunenden Eltern

Schwarza  Zirkus Tasifan präsentiert Ergebnisse nach Projektwoche.

Geschicklichkeit, Können und Konzentration sind am Trapez gefragt.

Geschicklichkeit, Können und Konzentration sind am Trapez gefragt.

Foto: Dominique Lattich

Die Kinder sind aufgedreht. Gemeinsam machen sie sich noch warm, bevor sie in Richtung Manege laufen. Angestrengt suchen die Augen nach vertrauten Gesichtern im Publikum. Eltern, Großeltern, jeder durfte dabei sein. Am Montag haben die Kleinen damit begonnen, sich auf den Zirkus einzulassen, auf Zirkus Tasifan (Zeitung berichtete). Seitdem haben sie jeden Nachmittag trainiert, gelernt und immer weiter fleißig geübt – für die große Premiere am Freitagnachmittag.

Das Zelt ist rappelvoll mit Erwachsenen und Kindern. Es ist 14.30 Uhr und die Show beginnt. Gemeinsam singen die Kinder aus Rudolstädter Schulen vom Zauberer Abraxxas, der die gesammelten Geschichten aus seinem Buch gern zum Leben erweckt. Welche das sind, das zeigen die Kinder bei ihrer Vorstellung. Vor selbst gebastelten und gemalten Kulissen stehen sie aufgeregt, aber lächelnd. Sie haben Spaß am Jonglieren, an Geschicklichkeit auf dem Einrad und natürlich an der Clownerie. Damit bringen sie sogar die Erwachsenen zum Lachen, die unentwegt lächelnd den Geschichten folgen.

Ins Staunen kommen sie, als die Trapeze in Position gebracht werden. Dicke Matten geben den Kindern Sicherheit. Wie geschickte Äffchen bewegen sie sich, manchmal auch zu zweit, in luftiger Höhe auf den Trapezstangen. In die Höhe ging es auch bei den Hebefiguren der Seemannsleute: „Aye aye, so machen wir‘s!“. „Ich bin begeistert, was die Kinder in so kurzer Zeit geschafft haben“, sagt Ralf Appelfeller, der Organisator vor Ort, erleichtert nach der einstündigen Premiere, als er Essens- und Getränkemarken an die Kinder verteilt. Sie müssen sich jetzt stärken, denn nur wenige Stunden später soll die zweite Vorstellung stattfinden, bevor Tasifan wieder weiterzieht.