Schwarzburg-Rudolstädter Ehrenknopf verliehen

Saalfeld.  Bei der Feuerwehr in Saalfeld-Crösten traf sich die AG Heimatpflege im Kulturbund Saalfeld-Rudolstadt. Es gab Orden und Wünsche an die Politik.

Roland Beyer bei der Verleihung des Schwarzburg-Rudolstädter Ehrenknopfes an Steffen Post und Peter Thun vom Ehrenregiment (von rechts).

Roland Beyer bei der Verleihung des Schwarzburg-Rudolstädter Ehrenknopfes an Steffen Post und Peter Thun vom Ehrenregiment (von rechts).

Foto: AG Heimatpflege

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Erstmals wurde am Freitag bei der Vereinssitzung in der Feuerwehr Saalfeld-Crösten der Schwarzburg-Rudolstädter Ehrenknopf an die beiden Mitglieder des gleichnamigen Ehrenregimentes der AG Heimatpflege überreicht. Peter Thun und Steffen Post wurden damit für ihren Einsatz auf verschiedenen Veranstaltungen, wie der Wiedereröffnung des Zeughauses in Schwarzburg, dem Barockfest auf der Heidecksburg und bei diversen Umzügen geehrt.

Beliebtes Fotomotiv bei Einheimischen und Touristen

Die noch kleine Truppe, die sich sehr über weiteren Zuwachs freuen würde, ist laut einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft (AG) Heimatpflege im Kulturbund Saalfeld-Rudolstadt „ein Aushängeschild der lokalen Heimatpflege und als Fotomotiv bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt“. Unter großem Beifall im prall gefüllten Schulungsraum der Feuerwehr hätten die Geehrten ihre Auszeichnung durch Roland Beyer, den Initiator der Gruppe, entgegen genommen.

Thematisch ging es danach um Projekte der AG, die manchmal auch über die Grenzen Deutschlands hinausgehen. Neben der Fortführung von Bewährtem seien neue Vorschläge aus den Reihen der Anwesenden aufgegriffen worden, „um auch zukünftig Einheimischen und Gästen eine lokale Identität und damit ein gewisses Alleinstellungsmerkmal zu bieten“, so der AG-Vorsitzende und Kreisheimatpfleger Ralf Thun.

Heimattanzabend soll verschiedene Akteure zusammenführen

Größte Veranstaltung soll ein Heimattanzabend mit einheimische Tanzgruppen verschiedener Stilrichtungen werden. Damit solle gezeigt werden, dass Heimatpflege nicht nur staubige Archivrecherche, oder die Arbeit mit dem Laubrechen sei, sondern auch der jungen Generation Spaßmachen könne.

Kritisch angemerkt wurde, dass die freiwilligen Akteure diesen Abend allein bestritten, während geladenen Gäste fern geblieben waren. Verwiesen wird darauf, „dass der wirtschaftliche Gegenwert des freiwilligen bürgerlichen Einsatzes hier im Kreis jährlich einem zweistelligen Millionenbetrag entspricht“, so Ralf Thun.

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