Spiel-Art in Rudolstadt widmet sich den „Nibelungen“

Rudolstadt  Bei den Spiel-Art-Workshop-Tagen in Rudolstadt erproben sich gerade Schüler an den „Nibelungen“.

Die letzte Riesin schwingt ihren Knüppel im Kampf gegen Siegfried. Foto: Friederike Lüdde

Die letzte Riesin schwingt ihren Knüppel im Kampf gegen Siegfried. Foto: Friederike Lüdde

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Eine große Heldensage für kleine Theaterspieler – am Theater Rudolstadt knüpfen sich die diesjährigen Spiel-Art-Workshoptage vom 17. bis 19. Juni nichts weniger als „ Die Nibelungen“ vor.

Am Montag kamen rund 50 Grundschulkinder ins Theater „Tumult“, um sich unter Anleitung von Theaterpädagogin Friederike Dumke und Schauspielerin Thea Rasche im Theaterspielen zu erproben. Ihr Ziel: Am Ende des Workshoptages steht jeweils die Aufführung eines kleinen Stückes. Für die Kinder der Freien Fröbelschule, der Grundschule Schwarza und der Friedrich-Adolf-Richter-Schule gab es neben jeder Menge Spaß auch richtig viel zu tun.

Nach einer Stunde Aufwärmen und Improvisationsübungen wurden zwei Gruppen eingeteilt. Die eine erarbeitete den Drachenkampf und die Eroberung des Nibelungen-Schatzes, die andere die Brautwerbung von Brünhild und die Doppelhochzeit. Ob als Zwerg, Riese, Ritter, Siegfried, Drache, Königin, Musiker – jeder bekam eine Rolle. Dann hieß es: zügig proben, improvisieren und spielen, denn am Ende wurden die Szenen bei einer gemeinsamen Abschlusspräsentation gezeigt.

Am Dienstag geht es für Jugendliche aus der Staatlichen Regelschule Wurzbach, dem Staatlichen Gymnasium „Leuchtenburg“ Kahla und der Staatlichen Regelschule „Friedrich Schiller“ weiter. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es diesmal sogar einen dritten Termin am Mittwoch für die Grundschule „Caspar Aquila“ Saalfeld und die Stein-Mal-Eins-Schüler aus Jena.

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