Strabag kann in Cumbach loslegen

Rudolstadt  Mitglieder des Wirtschaftsausschusses stimmen Erschließungsvertrag für neues Wohngebiet zu.

Blick auf das Gelände im Rudolstädter Ortsteil Cumbach, das für die Bebauung mit 35 Einfamilienhäusern erschlossen werden soll.

Blick auf das Gelände im Rudolstädter Ortsteil Cumbach, das für die Bebauung mit 35 Einfamilienhäusern erschlossen werden soll.

Foto: Heike Enzian

Der nächste Schritt hin zum neuen Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Firma Abschleppdienst Schmidt und angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist getan. Am Montag haben die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses einstimmig dem Vertrag mit dem Erschließungsträger, der Firma Strabag, zugestimmt. „Dieser Vertrag regelt die Pflichten des Erschließungsträgers“, so Stadtplaner Jens Kollatzsch vor dem Ausschuss.

Die Strabag hat die im Geltungsbereich des Bebauungsplanes gelegenen Grundstücke beziehungsweise Teilflächen von den Eigentümern erworben beziehungsweise die notariellen Kaufverträge abgeschlossen. Die Übertragung der künftig öffentlich genutzten Grundstücksflächen regelt ein separater Notarvertrag zwischen Strabag und Stadt. „Wir konnten die Strabag überzeugen, eine Teilfläche im Grünzug des nördlich gelegenen Wohngebietes für einen Spielplatz mit vorzuhalten, der nach Fertigstellung von der Stadt übernommen wird“, so Jens Kollatzsch weiter.

Grundstückserwerb ist abgeschlossen

Vorgesehen sind zudem der Bau einer barrierefreien Bushaltestelle sowie Baumpflanzungen. Noch Gesprächsbedarf gibt es bezüglich der Regenwasserentsorgung. Ursprünglich war der Bau eines 350 Kubikmeter umfassenden unterirdischen Regenwasserrückhaltebeckens vorgesehen. Nun werde im Gespräch mit der Wasserbehörde geprüft, ob man darauf verzichten und unbelastetes Regenwasser in den angrenzenden Naturteich einleiten könne, hieß es.

Ebenfalls in dem Vertrag festgeschrieben ist die Baugrundverbesserung, das heißt die Auffüllung des Baugrundes für den Hochwasserschutz.

Dem Erschließungsvertrag muss nun noch der Stadtrat zustimmen, der am 28. Januar zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommt. Es ist geplant, im März mit den vorbereitenden Tätigkeiten zu beginnen und die Erschließung bis zum Herbst abzuschließen.

Auf dem Gelände ist der Bau von 35 Einfamilienhäusern vorgesehen. Die Vermarkung der Grundstücke erfolgt über die Strabag.