165 Fahrzeuge bei Autokorso ab Saalfeld

Guido Berg
Zum zweiten Mal trafen sich Unternehmer mit ihren Fahrzeugen in Saalfeld, um gegen die Energiepolitik zu protestieren. Manche Forderungen gingen allerdings weit über pure Sorgen über zu hohe Energiekosten hinaus, siehe dieses Autokorso-Fahrzeug.

Zum zweiten Mal trafen sich Unternehmer mit ihren Fahrzeugen in Saalfeld, um gegen die Energiepolitik zu protestieren. Manche Forderungen gingen allerdings weit über pure Sorgen über zu hohe Energiekosten hinaus, siehe dieses Autokorso-Fahrzeug.

Foto: Guido Berg / OTZ

Saalfeld.  Unternehmer protestierten am Donnerstag gegen zu hohe Energiepreise mit einer Fahrzeug-Karawane zwischen Saalfeld und Rudolstadt.

Ein Sprecher hieß die Teilnehmer am Weidig in Saalfeld sogar zu einem „Unternehmeraufstand“ willkommen: Zum zweiten Mal haben sich insbesondere Unternehmer der Region zu einem Autokorso gegen die Energiepolitik vor allem der aktuellen Bundesregierung getroffen.

Entgegen erster Schätzungen, die von rund 200 Fahrzeugen ausgingen, welche sich am frühen Nachmittag am Weidig trafen, gab die Polizei am Freitag bekannt, dass sich insgesamt 165 Fahrzeuge an dem Korso beteiligten. Auf dem Weg der Korso-Fahrzeuge nach Rudolstadt und wieder zurück nach Saalfeld wurde die Bundesstraße B 281 kurzzeitig zugunsten der Korso-Teilnehmer gesperrt.

Teichmann: Es geht „um Energiekosten, Versorgungssicherheit und die Inflationsproblematik“

Korso-Organisator Steffen Teichmann (Bürger für Thüringen) erklärte dieser Redaktion, es gehe bei der Demonstration „primär um Energiekosten, Versorgungssicherheit und die Inflationsproblematik“. Teichmann: „Auch die Weltkriegsfrage ist ein absolutes Top-Thema“. In Sachen Corona sei die Impfpflicht zwar „vom Tisch“, allerdings seien noch viele Fragen offen. Es müsse eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie geben.