Verbindungsstraße zwischen Kolkwitz und Naundorf wieder frei

Kolkwitz/Naundorf  Pünktlich zum Ferienende ist die Verbindungsstraße zwischen Kolkwitz und Naundorf freigegeben worden

Straßenfreigabe mit Ferdinand Letsch, Toni Hübler, Jan Sparka und Karl-Heinz Bartl (v.l.).

Straßenfreigabe mit Ferdinand Letsch, Toni Hübler, Jan Sparka und Karl-Heinz Bartl (v.l.).

Foto: D. Lattich

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Seit gestern kann der Verkehr auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Kolkwitz und Naundorf wieder fließen. „Pünktlich zum Schulbeginn“, kommentiert Toni Hübler, der Bürgermeister der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel, bei der Freigabe der Straße.

Überpünktlich sogar, denn eigentlich war geplant, dass die Arbeiten im September fertiggestellt werden. Dass das Wetter der Firma Wachenfeld aus Blankenhain in die Hände spielt, sagt Bauleiter Ferdinand Letsch: „Hier, gerade in der Aue, wäre zu viel Regen schlecht gewesen“, meint der Fachmann. Die trockenen Tage seien ihnen ganz gelegen gekommen. So konnte das intern gesteckte Ziel, die Straße zu Ferienbeginn befahrbar zu machen, erfüllt werden. „Der Schulbusverkehr kann laufen“, sagt der Bürgermeister stolz.

Dafür, dass die Planungen bereits im Jahr 2007 begannen, ging es letztlich ganz schnell: Am 8. Juli dieses Jahres haben die Bauarbeiten dort begonnen. Dafür war eine Vollsperrung der Straße nötig.

Zu der grundhaften Sanierung gehörten auch Frostschutz, Untergrund und die Randbereiche sowie vier Rohranschlüsse für die Entwässerung. Eine Hangbefestigung war nötig und Feldwegzufahrten wurden gebaut. All das zieht sich über eine Streckenlänge von 1060 Metern. „Die Baukosten haben wir soweit eingehalten“, sagt Bürgermeister Toni Hübler. Die Summe beläuft sich auf etwa eine halbe Million Euro.

Gute Nachrichten gab es seitens des Landes, das sich über das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau zu 75 Prozent an den förderfähigen Kosten beteiligen konnte. Die Straßensanierung ist eine der größten Investitionen dieses Jahres für die Gemeinde.

Leitpfosten geben bereits Orientierung und ein bisschen mehr Sicherheit. Demnächst sollen noch Linien am Fahrbandrand die Straßensanierung komplettieren. „In den nächsten vier bis sechs Wochen soll das passieren“, sagt Toni Hübler. Werden sie zu früh aufgetragen, ist es möglich, dass sie nicht gut haften. Eine erneute Sperrung der Straße wird deshalb aber nicht vorgenommen, wie der Bürgermeister versichert.

Neben ihm und den Wachenfeld-Mitarbeitern Ferdinand Letsch und Jan Sparka war Karl-Heinz Bartl vom IBU-Ingenieurbüro bei der Freigabe der sanierten Straße vor Ort.

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