Viktoria Sokolova und Fabian Wenig eröffnen Vinothek in Rudolstadt

Rudolstadt  Viktoria Sokolova und Fabian Wenig haben in Rudolstadt eine Vinothek eröffnet

Viktoria Sokolova und Fabian Wenig haben in der Rudolstädter Innenstadt eine Vinothek eröffnet.

Viktoria Sokolova und Fabian Wenig haben in der Rudolstädter Innenstadt eine Vinothek eröffnet.

Foto: Heike Enzian

In ihrem Hauptberuf ist Viktoria Sokolova Oberärztin der Klinik für Innere Medizin in Pößneck. Ihr Partner Fabian Wenig verkauft Autos. In ihrer Freizeit betreiben beide seit einigen Wochen eine Vinothek in Rudolstadt.

„Wir sind beide sehr kommunikativ“, sagen sie. Vor allem Viktoria genießt gern ein gutes Glas Wein. „Wir waren schon öfter auf der Suche nach einer Möglichkeit, in Rudolstadt einfach gemütlich etwas trinken zu gehen. Dann waren wir mit Freunden in Meran und haben diese wunderbare Vinothek entdeckt. Warum, so fragten wir uns, gibt es so etwas nicht hier“, erzählt das Paar von der Idee, die sie alsbald in die Tat umsetzten. „Wir sind durch Zufall auf dieses Objekt in der Saalgasse gestoßen“, so Fabian Wenig. Ein paar Anrufe später war alles unter Dach und Fach. „Wir haben nicht lange überlegt, sondern einfach losgelegt“.

Sie investieren in die Ausstattung und Warenbeschaffung. „Dabei lassen wir uns von unserem Geschmack leiten“, sagen sie. Mehr als 70 Sorten Wein sind im Angebot, vom deutschen Saale-Unstrut-Wein über Erzeugerweine aus Österreich, Italien oder Spanien. Dazu gibt es ein ausgewähltes Gin-Angebot. Die gängigen Marken aus dem Supermarkt sucht man eher vergebens. Dafür kann man sich auf die Empfehlung der beiden Betreiber verlassen. Über erste Stammkunden kann sich das junge Paar, beide Anfang 30, bereits freuen. Manche kommen und genießen es, in der Vinothek einen guten Schluck zu kosten, andere kaufen. Die Zahl der Sitzplätze ist überschaubar. „Wir hoffen, dass es die Leute annehmen. Wir haben viel Geld investiert, das muss sich irgendwann auch rechnen“.

Geöffnet ist die Vinothek zunächst an drei Abenden die Woche, Donnerstag, Freitag und Samstag. Aber vielleicht läuft es bald so gut, dass es mehr Öffnungstage gibt. „Uns macht es einfach sehr viel Spaß. Wir sind nicht die Typen, die auf dem Sofa liegen. Wir freuen uns auf die Gäste und haben viele gute Gespräche mit ihnen“, so die Inhaber.

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