Welt-Umradler Brümmer und Glöckner trennen sich

Lehesten  Ein Schieferbier zum letzten ersten Mal: Axel Brümmer und Peter Glöckner gehen demnächst getrennte Wege.

„Weltsichten – 30 Jahre danach“ hieß der Vortrag von Brümmer und Glöckner, der am Freitagabend in Lehesten seine Vorpremiere erlebte.

„Weltsichten – 30 Jahre danach“ hieß der Vortrag von Brümmer und Glöckner, der am Freitagabend in Lehesten seine Vorpremiere erlebte.

Foto: Weltsichten

Mit einem Schieferbier und einer Schiefertafel zum Abschied bedankte sich Lehestens Bürgermeister Renè Bredow (parteilos) am Freitagabend bei Axel Brümmer und Peter Glöckner – für ihre jahrelange Treue zur Berg- und Schieferstadt, wo ein Dutzend Vorträge des Weltsichtenteams ihre Vorpremiere erlebten, und verband damit Hoffnung, dass es vielleicht doch noch nicht das letzte erste Mal sein könnte.

Viel Hoffnung, dass sich dieser Wunsch erfüllt, wollten die beiden Weltumradler aus Saalfeld und Torgau, die seit 1990 gemeinsam unterwegs sind, nicht machen. „Vielleicht, wenn unsere sechs Kinder alle aus dem Haus sind und die Projekte wie Global-Social-Network auf eigenen Beinen stehen“, sagte Brümmer.

Die jeweiligen Familien und „weil anderes wichtiger ist“, sind auch der Grund, dass sich die Wege der Freunde nach so langer Zeit trennen. Peter Glöckner hat sich in seinem Heimatdorf in Sachsen eine bürgerliche Existenz aufgebaut, Axel Brümmer macht vorerst allein weiter und wird auch das Weltsichten-Festival in Bad Blankenburg weiter organisieren. „Bis 2022 haben wir die Stadthalle schon gebucht“, beruhigt er die Fans des gepflegten Fernwehs.

Der neue Vortrag „Weltsichten – 30 Jahre danach“ erhielt im gut gefüllten Kultursaal in Lehesten reichlich Applaus und wird nun am kommenden Sonnabend beim Weitsicht-Festival in Darmstadt offiziell vorgestellt – mit beiden Referenten.

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