Wie Rudolstadt zusammen wachsen soll

Rudolstadt  Markt der Möglichkeiten

Ein großes Ziel verfolgt der „1. Markt der Möglichkeiten“ in Rudolstadt: Das neue Aktionsbündnis möchte für mehr Lebensqualität und ein besseres Miteinander der Einwohner eintreten.

Menschen leben immer länger und haben den Anspruch, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, respektvoll und solidarisch miteinander umzugehen. Dass dies gar nicht so einfach ist und einiger Unterstützung bedarf, beobachten die Vertreter und Vertreterinnen des Seniorenbeirats, des Awo-Quartiersmanagement und dem Freizeittreff Regenbogen schon länger.

Was ist, wenn vertraute Nachbarn wegziehen, die Familie und Freunde nicht mehr da sind, gewohnte Wege schwerer als zuvor erscheinen? Hilfebedürftigkeit stellt, egal in welchem Lebensalter, jeden vor ganz unterschiedliche Herausforderungen. Häufig sind es die kleinen Hilfen wie die Reinigung der Wohnung, die Zubereitung eines Mittagessens, die Begleitung beim Einkauf oder ein nettes Gespräch, die den Alltag erleichtern.

Eine Vielzahl alltagsunterstützender Angebote können dazu beitragen, die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten und regelmäßige soziale Kontakte zu ermöglichen. Dem Bündnis gehören außerdem Vertreter der Stadt Rudolstadt, des Seniorenbüros des Landkreises und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen an.

Um dieser Entwicklung zu entsprechen, ruft ein Aktionsbündnis in Rudolstadt am 2. November einen „Markt der Möglichkeiten“ ins Leben. Seine Mitstreiter wollen einen Ort schaffen, wo Menschen mit ihren Ansprüchen, Wünschen und dem Bedarf an Hilfe denen begegnen, die ihrerseits Hilfe leisten können und Angebote zum gesellschaftlichen Miteinander haben.

Aussteller stellen Angebote und Hilfeleistungen in den Bereichen Fürsorge und Pflege, Bildung, Sport und Freizeit, Sicherheit und Wohnen, Ernährung und Mobilsein vor. Man kann mit ihnen ins Gespräch kommen. Geplant ist außerdem ein kleines Bühnenprogramm mit Einblicken in bestehende Angebote und einem Impulsvortrag zum Thema. Auch für eine gute Versorgung wird gesorgt sein. Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl übernimmt die Schirmherrschaft.

Samstag, 2. November, 14-17 Uhr, Grundschule Rudolstadt-Schwarza; Informationen gibt es bei Hannelies Schrodetzki, Seniorenbeirat Stadt Rudolstadt Mail: hschrodetzki@gmail.com Tel: 03672 42 44 91 oder bei Ralf Appelfeller, Awo: 0151 52 49 61 4, quartiersmanagement@ awo-rudolstadt.de

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