Zweckverband führt Wasserampel ein

Jens Voigt
Diesen erst im Juni gelieferten Tank-Lkw mit 13 Kubikmetern Fassungsvermögen setzt der ZWA bei der Trinkwasserversorgung in jenen Orten ein, wo die Quellen vor Ort nicht mehr den Bedarf decken. Ein weiteres Fahrzeug mit 8-Kubikmeter-Tank steht als Ersatz oder Ergänzung bereit.

Diesen erst im Juni gelieferten Tank-Lkw mit 13 Kubikmetern Fassungsvermögen setzt der ZWA bei der Trinkwasserversorgung in jenen Orten ein, wo die Quellen vor Ort nicht mehr den Bedarf decken. Ein weiteres Fahrzeug mit 8-Kubikmeter-Tank steht als Ersatz oder Ergänzung bereit.

Foto: Manuela Voss / ZWA

Saalfeld  Reaktion auf örtliche Unterversorgung aus eigener Quelle

Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Saalfeld-Rudolstadt (ZWA) führt mit sofortiger Wirkung eine sogenannte Wasserampel ein, die per Aushang in allen Gemeinden und Ortsteilen die Einwohner über die aktuelle Verfügbarkeit von Trinkwasser informieren soll und zu entsprechenden Sparmaßnahmen wie dem Einstellen von Gießen, Bewässern oder des Befüllens von Pools auffordert. Derzeit sind laut ZWA zwölf Orte im Verbandsgebiet aus den eigenen Quellen unterversorgt und erhalten zusätzliches Trinkwasser per Tank-Lkw oder durch Interimsleitungen aus benachbarten Versorgungsgebieten. Etwa 98,5 Prozent des ZWA-Gebiets fallen noch unter die Ampelstufe Grün. jv