Auf Leinwand gebannte Naturimpressionen in Bad Lobenstein

Bad Lobenstein  Ausstellungseröffnung „Unterwegs – Malerei und Zeichnung“ mit Paul Rau im Neuen Schloss

Im Neuen Schloss Bad Lobenstein wird eine neue Ausstellung mit Bildern von Paul Rau ­eröffnet.

Im Neuen Schloss Bad Lobenstein wird eine neue Ausstellung mit Bildern von Paul Rau ­eröffnet.

Foto: Stadtverwaltung Bad Lobenstein/Roland Barwinsky

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Im Neuen Schloss in Bad Lobenstein wird am kommenden Donnerstag, 18. Juli, um 19 Uhr, die neue Sonderausstellung „Unterwegs – Malerei und Zeichnung“ mit Paul Rau eröffnet.

Der Künstler lebt heute in Lengfeld bei Themar. Er gehört zu den recht selten gewordenen Landschaftsmalern, die tatsächlich in der Natur arbeiten. Der ihn elektrisierende Eindruck durch unmittelbares Erleben der Wechselwirkungen von Luft, Licht, Farben und Raum prägen seine Werke.

Thüringer Landschaften durchziehen wie ein roter Faden sein gesamtes Schaffen und werden mit ihren stimmungsvollen plus bescheidenen, aber zugleich kraftvollen Ausschnitten atemlos vom Maler erfasst und auf den Grund gebannt. Aber auch Landschaften in der Provence (Frankreich), Abchasien (Georgien) und rund um Sliven (Bulgarien) hielt er auf seinen Reisen in Zeichnungen und Aquarellskizzen fest.

Berufliche Karriere in Ostthüringen

Der Künstler wurde 1936 in Schönbrunn geboren. Seine Lehr- und Gesellenzeit als Maler verbrachte der Thüringer im damaligen Lobenstein und Leipzig. Von 1956 bis 1958 war er Gebrauchsmaler in Lobenstein. Von 1958 bis 1992 arbeitete Paul Rau dann in Gera als ­Werbegestalter.

Seine künstlerische Tätigkeit begann in den 1960er-Jahren. Unter anderem besuchte Paul Rau die Förderklasse für Malerei und Grafik in Rudolstadt und leitete von 1970 bis 1980 den Zirkel im Club der Jugend und Sportler Gera.

Seit 1990 ist der Maler Mitglied im Amateurverein „ARTig Gera“ und seit 1999 Mitglied des „Ateliers Artistique Internationale Segurez“ Frankreich.

Die Begrüßung anlässlich der Eröffnung übernimmt Bürgermeister Thomas Weigelt (parteilos). Der Künstler stellt anschließend selbst seine Kunst vor. Am Flügel spielt Maurice Browa und sorgt für das musikalische ­Rahmenprogramm der Vernissage.

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