Baugebiet Oschitzer Straße

Bias rät noch von Maklerverträgen für Schleizer Baugebiet ab

Schleiz.  Noch steht nicht fest, ob die Stadtverwaltung oder ein Privatunternehmen die Baugrundstücke in der Oschitzer Straße in Schleiz vermarktet.

Auf dieser Grünfläche oberhalb des KiK-Marktes in Schleiz soll ein neues Eigenheimbaugebiet erschlossen werden.

Auf dieser Grünfläche oberhalb des KiK-Marktes in Schleiz soll ein neues Eigenheimbaugebiet erschlossen werden.

Foto: Peter Cissek

Das Interesse am geplanten Eigenheim-Baugebiet oberhalb des neuen Fitnessstudios in der Oschitzer Straße in Schleiz ist sehr groß. Über 100 Bürger kamen Mitte September zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung. Viele davon haben sich bereits auf eine Liste der Stadtverwaltung eintragen lassen. Wie man sich in Schleiz erzählt, würde bereits ein Immobilienmakler auf seine guten Kontakte verweisen und Maklerverträge offerieren, die einen Suchauftrag zum Gegenstand hätten.

Demnach sollen laut Vertrag für die erfolgreiche Vermittlung eines Baugrundstückes in Schleiz und Umgebung sechs Prozent Maklerprovision und zwei Prozent Bearbeitungsgebühr fällig werden. Bei einer Grundstücksgröße von 600 Quadratmetern und einem Quadratmeterpreis von angenommen 80 Euro könnte eine Bearbeitungsgebühr von 960 Euro anfallen. Diese werde auch fällig, wenn jemand von seinem Vertrag zurücktritt.

Bürgermeister Marko Bias (CDU) rät zum jetzigen Zeitpunkt dringend vom Abschluss eines solchen Vertrages ab: „Der Finanzausschuss hat erst in dieser Woche getagt. Es wurden verschiedene Varianten der Grundstücksvermarktung in Aussicht gestellt. Noch gibt es keine Entscheidung, ob die Vermarktung durch die Stadtverwaltung oder auf privater Basis erfolgen wird“, sagte er auf Anfrage. Interessenten könnten sich nach wie vor auf der Liste eintragen lassen, die vom Amt für Wirtschaft und Stadtmarketing in der Stadtverwaltung geführt wird, riet er.

Marcus Limmer vom Maklerbüro Limmer & Leudolph in Schleiz sagte auf Anfrage, dass sein Büro solche Verträge nicht offeriere. „An uns ist bislang nur ein Interessent herangetreten, der uns gebeten hat, ihm bei der Grundstückssuche in diesem Baugebiet behilflich zu sein. Wir haben über verschiedene Möglichkeiten gesprochen. Es gibt aber keinen unterschriebenen Vertrag“, so Marcus Limmer. Auch würde sein Büro keine Bearbeitungsgebühren zu besagten Konditionen verlangen, sondern lediglich eine Maklercourtage bei erfolgreicher Vermittlung.

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