Brunnengasse in Liebschütz nicht weiter im Dunkeln

Liebschütz  Nachgehakt: Seit August fehlen in der Straße in Liebschütz die Straßenlampen. Installation soll heute oder morgen erfolgen.

Im strahlenden Sonnenlicht erkennt man kaum, was in der Brunnengasse in Liebschütz fehlt: Die Straßenlampen. Die Leitungen und Standorte sind bereits festgelegt.

Im strahlenden Sonnenlicht erkennt man kaum, was in der Brunnengasse in Liebschütz fehlt: Die Straßenlampen. Die Leitungen und Standorte sind bereits festgelegt.

Foto: Sophie Filipiak

Gemeinderatssitzungen in Remptendorf laufen in der Regel relativ ruhig ab. Sicherlich gibt es die eine oder andere Diskussion, beispielsweise über die Nutzungsordnung der Turnhalle in Ruppersdorf. In der vergangenen Ratssitzung aber machte sich ein Liebschützer Bürger Luft. Hartmut Enke, der an der Brunnengasse wohnt, war unzufrieden. In seinen ­Augen hat die Stadtverwaltung „gepennt“ und zwar was die neuen Straßenlampen in der Gasse betrifft.

Er erhob den Vorwurf, dass die Stadtverwaltung zu spät neue Straßenlampen bestellt hätte. Denn seit August wird die Brunnengasse in Liebschütz nachts nicht mehr erhellt. Das soll sich aber nach neuen Informationen bald ändern.

Grund für die langanhaltende Dunkelheit in der Brunnengasse ist eine Sanierung der Straßenbeleuchtung in Liebschütz. Der Strom- und Gasnetzbetreiber TEN hatte eine Firma beauftragt, die alten Straßenlampen zu entfernen. Die neuen Leitungen und Standorte für die Straßenlampen waren auch fertiggestellt. Aber wochenlang hat sich dann nichts weiter getan.

„Mit der Straßenbeleuchtung in Liebschütz ist es so ähnlich wie mit der Turnhalle in Ruppersdorf“, erklärte Bürgermeister Thomas Franke (CDU). Beide Maßnahmen wollen scheinbar keinen Abschluss finden. In der Turnhalle Ruppersdorf konnte nach der Sanierung keine Übergabe erfolgen, weil es Probleme mit den Türen gab. Sie passten nicht und die Lieferung der neuen Türen lässt noch immer auf sich warten.

So ähnlich ist es auch im Fall der Brunnengasse. Wobei hier mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Der Abbau der alten Straßenlampen durch die TEN sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr abschlossen werden, erklärte Thomas Franke. Erst im April dieses Jahres erhielt die Gemeinde die Nachricht, dass die TEN eine Firma beauftragen will, die alten Straßenlampen abzumontieren. „Unserer Erfahrung nach kommen dann erst ein Jahr später die Masten auch wirklich weg“, so Thomas Franke. Doch in diesem Fall hatte er sich verkalkuliert. Denn die alte Straßenbeleuchtung war ruckzuck weg.

„Die Gasse ist stockdunkel“, betonte Hartmut Enke. Vor allem für Autofahrer in der engen Straße eine Gefahr. Er habe das Problem schon in einer Einwohnerversammlung und in der Gemeindeverwaltung zur Sprache gebracht. „Das interessiert anscheinend niemanden“, sagte er. Die Gemeinde hätte viel früher neue Lampen bestellen sollen.

Die Vergabe für die neuen Straßenlampen wurde laut Remptendorfer Bürgermeister im April beschlossen. „Mit Sicherheit ein wenig spät, das gebe ich auch zu“, erwiderte Thomas Franke. „Die Lieferung der neuen Straßenlampen war für Anfang August vorgesehen“, fügte der Bürgermeister noch hinzu. Alles war vorbereitet. Aber es gab ­Lieferschwierigkeiten.

Nun aber hat sich doch alles zum Guten gewandt. Wie Thomas Franke gestern auf Nachfrage mitteilte, sollen die neuen Straßenlampen in der Brunnengasse heute oder morgen installiert werden. Ein entsprechendes Gespräch mit dem Elektriker habe es bereits gegeben.

Meine Meinung: Sophie Filipiak über Großprojekte und ihre Fertigstellung

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