Eines der besten Festivals: Peter Hagen kommentiert

Der Autor über Nörgler und Neid-Debatten in den sozialen Netzwerken

Da haben wir sie wieder, die ewigen Nörgler und Neid-Debatten. Kaum wurde am Wochenende per Facebook eine Meldung vom SMS-Festival verbreitet, entstanden die Kommentarschwänze, nicht selten gefüllt mit Spott und Häme. Und der üblichen Besserwisserei.

Da wurden sogar dem Veranstalter Vorwürfe gemacht, weil jemand unter den 40.000 Gästen seinen Grill mit Brennspiritus anfeuerte und hierbei eine junge Frau einige Verbrennungen erlitt. Da möchte man umgekehrt fragen, was eigentlich im Leben solcher Kommenta­toren schiefgelaufen ist.

Natürlich war am Wochenende nicht alles eitel Sonnenschein. Schon der Starkregen am Mittwoch hatte bei der Anreise für einige zusätzliche Mühen gesorgt. Und hatte zur Folge, dass die Zeltplätze auf Saalburger Seite nicht ganz so dicht besiedelt gewesen sind, wie es möglich wäre. So kam tatsächlich die Ausweichvariante Pöritzsch zum Einsatz, die immerhin vorausschauend vorbereitet gewesen ist. Dass es dort noch Besserungsbedarf gibt hinsichtlich der Wasserversorgung und sanitären Bedingungen, ist beim Veranstalter angekommen. So wie in den 22 zurückliegenden Jahren auch immer wieder ­reagiert worden ist, wenn es ­irgendwo Besserungsbedarf gegeben hat. Die „SMS.XXIII“ jedenfalls bleibt als eines der besten Festivals in Erinnerung.

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