Für den guten Zweck darten in Schleiz 82 Aktive

Schleiz.  Blutige Anfänger, bewährte Hobbyspieler und etablierte Ligasportler ließen Darts fliegen. Unterm Strich kamen dabei stolze 1300 Euro zusammen.

Darten für den guten Zweck.:Bei der sechsten Auflage des Spendendartturniers im Easy Bowl Schleiz kamen diesmal stolze 1300 Euro zusammen. 82 Teilnehmer sorgten mit ihrem Engagement für diese große Summe, die wieder gemeinnützigen Institutionen zugutekommen wird.

Darten für den guten Zweck.:Bei der sechsten Auflage des Spendendartturniers im Easy Bowl Schleiz kamen diesmal stolze 1300 Euro zusammen. 82 Teilnehmer sorgten mit ihrem Engagement für diese große Summe, die wieder gemeinnützigen Institutionen zugutekommen wird.

Foto: Jan Müller / OTZ

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„Darten für den guten Zweck!“ Unter diesem löblichen Motto stand vergangenes Wochenende die mittlerweile sechste Auflage des Spendendartturniers im Schleizer Easy Bowl Center. „Die Idee zu dieser Aktion entsprang aus einer Spiellaune heraus“, erklärte Torsten Bächer, Geschäftsführer und Inhaber von Easy Bowl Schleiz.

„In unserem Hause gehen seit mehreren Jahren einige Dartfans ihrem Hobby nach und üben sogar regelmäßig organisierte Meisterschaftsspiele aus. Unsere hauseigene Mannschaft ‘Die verflixte Eins’ organisiert zusammen mit Sven Broßmann zwei Mal im Jahr ein Turnier, dessen Ertrag immer einer gemeinnützigen Institution zugute kommt.“ Bei der jüngsten Veranstaltung wurden die Kinderhilfestiftung Jena und der Kinder- und Jugenddiabetes Verein Jena bedacht.

Matthias Sickel Sieger im Einzel

82 Teilnehmer strapazierten diesmal sechs Elektronik-Dart-Automaten über viele Stunden hinweg. Nachdem zunächst mit dem Vogtländer Matthias Sickel ein Sieger im Einzelwettbewerb gefunden wurde, folgte im Anschluss noch ein Doppelturnier. Mit dem letzten Wurf, der dann bereits in den frühen Morgenstunden des Sonntags über die Bühne ging, konnte sich erneut Matthias Sickel mit seinem Partner Daniel Künzel zum Champion küren.

Eine weitaus höhere Gewichtung als die Siegerpokale, hatte letztlich die erzielte Spendensumme. Stolze 1300 Euro standen diesmal zu Buche. „Die Summe setzt sich zusammen aus dem sogenannten Steckgeld, mit dem die Teilnehmer die Automaten für jedes Spiel füttern müssen. Dazu kommt noch der Erlös aus dem Kuchenbasar, bei dem sich einige Dartfrauen wieder besonders engagiert haben und der von den Sportlern als willkommene kulinarische Stärkung angenommen wird. Die Spendenbox wurde auch durch das Überlassen eines nicht unbeträchtlichen Teils des ausgespielten Preisgeldes erheblich gefüllt. Außerdem plünderten einige Teams, wie zum Beispiel der Dartclub Remptendorf und auch die gastgebenden Jungs ihre Vereinskasse“, erläuterte Torsten Bächer das Zustandekommen der großen Summe.

Das halbjährlich ausgetragene E-Dartturnier, welches sich permanent wachsender Beliebtheit erfreut, richtet sich an alle Freunde des populären Sportes. In Anlehnung an die kürzlich stattfindenden Dart-Weltmeisterschaft wurde jede 180, das Punktemaxium im Dart, lautstark mit einem den üblichen Pappschildern zelebriert. Auch spektakulär anmutenden Kampfnamen wie „Maschine“, „Doctor Bob“ oder „Big Boy“, wie sie bei der Dartelite üblich sind, fanden bei der Vorstellung der Aktiven Verwendung.

Alexander Siller sorgt für internationale Teilnehmerschaft

Das Teilnehmerfeld dieses Kräftemessens war sehr breit aufgestellt. Blutige Anfänger, bewährte Hobbyspieler und etablierte Ligasportler ließen die Darts im Master Out Prinzip fliegen. Alexander Siller, der italienische Mannschaftsmeister im E-Dart aus dem Jahre 2008, bescherte der Veranstaltung sogar einen internationalen Charme. „Mich stimmt die Entwicklung des Turniers äußerst zufrieden. Wenn die Spendensumme weiter so in die Höhe schießt, umso besser“, zog Torsten Bächer ein rund um positives Fazit.

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