Gemeinsam statt einsam

Peter Cissek zur Idee der Seniorenwohngemeinschaft.

Peter Cissek 

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Foto: OTZ / Peter Cissek

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Einsamkeit im Alter ist schlimm. Für Senioren, deren Kinder meist weit weggezogen sind, bricht eine schlimme Zeit an, wenn der Lebenspartner stirbt. Wer in der Folgezeit nicht mehr in der Lage ist, seinen Haushalt allein zu führen, kann nur hoffen, einen der raren Plätze im Betreuten Wohnen zu erhalten. Die Alternative, einen Pflegegrad vorausgesetzt, ist ein Altersheim.

Demnächst wird es in der Region Schleiz eine weitere Alternative geben. Jana Ludwig errichtet mit ihrem Mann in Mönchgrün eine Seniorenwohngemeinschaft. In dieser werden die Bewohner einen weitestgehend selbstbestimmten Alltag unterstützt von Pflegekräften verbringen. Auch hier benötigen sie einen Pflegegrad, sonst wird die Miete teuer.

Gerade für Menschen, die im ländlichen Raum alt geworden sind, ist das eine gute Idee. Rund die Hälfte der über 50-Jährigen hat Interesse daran, im Alter mit anderen zusammen zu wohnen, schreibt das Bundesfamilienministerium auf seiner Homepage. Laut einer Forsa-Umfrage sind 64 Prozent der über 60-Jährigen der Meinung, es sollte auch Wohngemeinschaften für nicht mehr ganz junge Menschen geben.

Die Seniorenwohngemeinschaften bieten die Möglichkeit, zusammen mit Gleichaltrigen zu leben und Unterstützung zu erhalten, ohne auf Privatsphäre und Eigenständigkeit zu verzichten.

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