Gut 15 Prozent weniger Einsätze als im Vorjahr

Schleiz.  Die Freiwillige Feuerwehr Schleiz hatte in diesem Jahr vor allem mit Bränden zu kämpfen.

Der Stoff über den kleinen gasbetriebenen Heizgerät geht nach nur zwei Minuten in Flammen auf.

Der Stoff über den kleinen gasbetriebenen Heizgerät geht nach nur zwei Minuten in Flammen auf.

Foto: Oliver Nowak

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Die Freiwillige Feuerwehr Schleiz ist in diesem Jahr zu weniger Einsätzen ausgerückt als noch 2018. Die Gesamtzahl der Einsätze ist um knapp 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Waren es am 31. Dezember 2018 noch 253 Einsätze, rückte die Schleizer Feuerwehr bis zum 27. Dezember diesen Jahres zu 214 Einsätzen aus.

Am häufigsten kam es in diesem Jahr zu Einsätzen im Zusammenhang mit einem Brand. Mehr als 40 Mal waren die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr deshalb ausgerückt. Allein der Waldbodenbrand am Heinrichstein macht acht Brandeinsätze in der Statistik aus.

Viele Einsätze durch ausgelöste Brandmeldeanlage

Gut beschäftigt waren die Kameraden auch durch die Auslösung von Brandmeldeanlagen. 30 Mal fuhren die Einsatzkräfte zu den Einsatzorten. Häufig waren es Fehlalarme, ausgelöst durch fahrlässiges Handeln oder technischen Fehlfunktionen. In der Gemeinschaftsunterkunft am Löhmaer Weg in Schleiz löste die Brandmeldeanlage sechs mal aus. Die erst im Juli in Ziegenrück eröffnete Mutter-Kind-Kurklinik war vier Mal wegen dem Auslösen der Brandmeldeanlage der Einsatzort der Schleizer Stützpunktwehr. Zu mehr als zwei Dutzend Einsätzen wegen Verkehrsunfällen rückten die Einsatzkräfte in diesem Jahr ebenfalls aus.

Vielfach alarmiert wurden die Schleizer Einsatzkräfte dieses Jahr wegen Ölspuren, nicht immer konnten die Verursacher dabei ausfindig gemacht werden. Auch Türöffnungen für Polizei und Rettungsdienst tauchen vermehrt in der Einsatzstatistik auf.

Einsatzübungen von Kamerateams begleitet

Gleich drei Mal wurden die Einsatzkräfte der Schleizer Stützpunktfeuerwehr bei Einsatzübungen durch Kamerateams für den Privatsender RTL begleitet. In den Einsatzübungen trainierten die Feuerwehrkräfte zumeist den Umgang bei Gefahren durch technische Geräte anhand von der Nachstellung tatsächlicher Ereignisse. So wurde die Gefahr eines Autobrandes durch das Absaugen von Benzin mit einem Industriestaubsauger nachgeprüft sowie die Brandgefahr bei Elektro-Rollern durch defekte Lithium-Ionen-Akkus und die Vergiftungsgefahr durch den Betrieb von gasbetriebenen Heizgeräten in Innenräumen nachgestellt.

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