Kulturamt Triptis plant Veranstaltungen regulär

19 Termine stehen bereits im Kalender

Blick auf den weihnachtlich beleuchteten Markt in Triptis.

Blick auf den weihnachtlich beleuchteten Markt in Triptis.

Foto: Jan Wißgott

Von Caroline Reul

Triptis. Zurückhaltung ist nicht die Strategie, mit der man im Kulturamt in Triptis an das neue Jahr herangeht. Denn bei Amtsleiter Jan Wißgott und seinen Mitarbeitern stehen bereits 19 Veranstaltungen für 2021 im Kalender – und diese werden alle regulär durchgeplant. Die Hoffnung auf ein Ende des Lockdowns ist groß. „Sobald wir die Erlaubnis bekommen, wollen wir loslegen können", erklärt der Amtsleiter das Vorgehen. Man wolle dann nicht auf Not-Varianten zurückgreifen müssen, nur weil man zu zögerlich an die Planung herangegangen sei.

„Es wird eine andere Veranstaltungsmentalität geben“, glaubt Jan Wißgott. In welche Richtung sie ausschlage, müsse man abwarten. „Die Menschen werden sich anders verhalten – entweder werden sie vorsichtiger oder aber überschwänglicher.“ In jedem Fall warten die Menschen darauf, wieder rauszugehen, das habe auch schon die Resonanz auf die Advents-Aktionen gezeigt. Sowohl der Adventskalender, bei dem täglich ein anderes Fenster in der Stadt oder den angrenzenden Dörfern durch viele Mitwirkende gestaltet wurde, als auch der Historische Stadtspaziergang in den Schaufenstern rund um den Marktplatz und mit einer täglich wechselnden Diaschau gegenüber dem Rathaus hätten das bewiesen.

Für die neuen kreativen Wege, die man gegangen sei, sei man belohnt worden, findet der Kulturamtsleiter. Natürlich wolle man im Dezember 2021 lieber wieder ein richtiges Adventswochenende feiern, aber neue Aktionen, in der Art, wie sie im Corona-Jahr entstanden sind, kann sich Jan Wißgott auch wieder vorstellen. In jedem Fall werde man die neue Lichtgestaltung der Innenstadt beibehalten. Denn: „Licht macht glücklich“, findet er.

Und da nun in den nächsten Monaten erst einmal noch eine triste Zeit folge, in der die Menschen Abstand halten müssten, überlege man schon, wie man den Triptisern diese Zeit noch etwas erträglicher machen könnte. „Ideen haben wir bereits, dass uns die Leute zu Hause nicht verrückt werden“, sagt Jan Wißgott mit einem Augenzwinkern.